Gegen den Tabellendritten, der mit einer starken Besetzung antrat, verlor die zweite Mannschaft mit 2:4 in der Kreisliga 1.
Tegernheim II spielt in dieser Saison mit einer konstanten Mannschaft sehr erfolgreich. So wussten wir schon vor Spielbeginn, dass es für uns ein schwieriger Spieltag werden wird. Trotzdem war das Aufstellen einer kompletten Mannschaft kein Problem, was sehr für unseren Teamgeist spricht.
Zunächst entwickelten sich alle Spiele sehr ausgeglichen, obwohl Tegernheim auf allen Brettern oft eine deutlich bessere DWZ vorweisen konnte. Bastri Sopi auf Brett 6 war kurzzeitig sehr unter Druck. Er fasste die Partie so zusammen: „Ich habe einen kleinen Fehler gemacht, und mein Gegner bekam einen Angriff. Dann hat er einen großen Fehler gemacht und ich habe gewonnen.“ So führten wir unerwartet 1 zu 0.
Die Freude darüber hielt nicht lange an, da sich Manfred Mirwald auf Brett 1 geschlagen geben musste. Sein Gegner fand eine Angriffsmöglichkeit, aus der es kein Entrinnen gab.
Auf Brett 4 spielt Marie-Theres Schmidt mal wieder für Parsberg. Sie hatte einen starken Tag, denn obwohl ihr Gegner über 400 DWZ-Punkte besser eingestuft war, stand es stets ausgeglichen. Jeder der beiden erkannte rechtzeitig die Angriffsmöglichkeiten des anderen und verhinderte diese, so dass schließlich die Punkte geteilt wurden.
Michael Held auf Brett spielte gegen den um 200 DWZ-Punkte besseren Quirin Fischer. Dieser konnte Michael zunächst recht unter Druck setzen, konnte seinen Vorteil jedoch nicht verwerten. Als sich Michael aus seiner beengten Stellung endlich befreien konnte, konnte er sogar einen Bauern gewinnen. In einem Turmendspiel war dieser Vorteil leider nicht spielentscheidend. Nach erfolgreicher Zeitkontrolle einigten sich beide auf Remis.
Auf Brett 5 spielte Kurt Junghans für Parsberg. Kurt spielte früher schon für uns, legte dann eine langjährige Schachpause ein und unterstützt uns jetzt wieder. Dass er das Schachspielen nicht verlernt hat bewies er, indem er sich einen tolle Stellung herausspielte. Leider rochierte er nicht rechtzeitig, so dass sein Gegner zu einem Gegenangriff kam. In Zeitnot unterlief ihm ein weiterer Fehler, so dass er doch noch aufgeben musste.
Gerhard Goletz spielte gegen ein über 500 DWZ-Punkte besseren Gegner. Sehr lange konnte er die Partie ausgeglichen halten. Durch eine längere komplizierte Abwicklung verlor er dann einen Turm und deswegen schließlich auch die Partie.
Insgesamt mussten wir uns damit 2 zu 4 geschlagen geben. Angesichts der Stärke von Tegernheim und dafür, dass der Wettkampf sehr lange ausgeglichen aussah, gehen wir geschlagen, aber mit erhobenen Hauptes aus der Begegnung.
In der Tabelle klettern wir trotz Niederlage vom 9. auf den 8. Rang, da Bavaria V, die mit uns bisher punktgleich waren, ebenfalls verloren haben, dies jedoch deutlicher als wir.
