Zunächst einmal hat es mich als Wettkampfleiterin sehr gefreut, dass so viele Aktive der Schwimmabteilung an der Vereinsmeisterschaft teilgenommen haben und dass die Meisterschaft dank der vielen Helfer (Eltern- und Aktivenbeirat, Trainer, Kampfrichter, Funktionäre) so reibungslos ablief und wir pünktlich um 12:15 Uhr das Wettkampfbecken aufgeräumt hinterlassen konnten. Dank gilt auch dem Landkreis Neumarkt, der das Bad für Wettkämpfe und Training zur Verfügung stellt. Auch die Zusammenarbeit mit den in Parsberg arbeitenden Bademeistern ist hervorragend.
Bei der kindgerechten Einlage hatten wir 19 Teilnehmer im Jahrgang 2020 bis 2016. Unser jüngster Teilnehmer Xaver Poch (2020) ist nicht nur über die 25 m Freistil kindgerecht gestartet, sondern auch über die 50 m Brust. Bei dieser Wertung geht es nur darum zu beweisen, dass man bereits eine Bahn schwimmen kann. Es gibt hier eigentlich keine Platzierungswertung.
In der Nachwuchspokalwertung männlich hatte Luke Oertel (2015) die Nase vorne und holte sich den begehrten Pokal ab. Bei dieser Wertung entscheidet die Gesamtzeit aller vier 50 m Strecken und dazu ist es notwendig auch die 50 m Schmetterling zu schwimmen, was viele in diesem Alter noch nicht beherrschen. Bei den Mädchen freute sich Polina Roth (2014) über den Sieg in der Gesamtwertung Nachwuchs. Bei den Mädchen waren es insgesamt 7 Teilnehmerinnen die auf die Strecke 50 m Schmetterling gingen und damit in die Gesamtwertung Nachwuchs kamen. Die meisten von ihnen sind jetzt neu in der Wettkampfgruppe. Die Wettkampfgruppe im Jahrgang 2016, 2017 und 2018 entwickelt sich prächtig und hat bereits Wettkämpfe auf Bezirksebene hinter sich. Nächste Woche geht es dann zum hochkarätigen Stadtwerke Cup in Regensburg mit dabei Sophie Herbst und Isabell Söllner beide Jahrgang 2016. Isabell Söllner wurde bei der Vereinsmeisterschaft in der offenen Wertung der Jahrgänge 2014 und jünger über die 50 m Brust in 00:51,70 zweitplatziert. Sophie Herbst mit 01:00,22 Min kam auf Platz 6. Sehr überraschend gewann Franziska Plank (2015) über 50 m Brust in 00:50,86 Min. Sie hat sich bereits neu für die Wettkampfgruppe angemeldet und kann sich bereits sehr gut über diese Strecke in ihrem Jahrgang behaupten.
Bei der Vereinsmeisterschaft gibt es verschiedenen Wertungen die jahrgangsabhängig sind. Zum einen hat diese Meisterschaft eine offene Wertung für alle Jahrgänge 2013 und älter, die dann auch über die 100 m Strecken starten müssen. Daneben gibt es noch die Wertung für die Jüngeren, sprich Jahrgang 2014 und jünger, die über alle 50 m Strecken starten können. Die kindgerechte Wertung ist eine extra Wertung ohne Platzierung. Alle Teilnehmer bei der Vereinsmeisterschaft bekommen eine Erinnerungsmedaille und Urkunden. Für den Gewinn der Nachwuchswertung gibt es einen Pokal für jeweils Mädchen und Jungs. Die Pokale für die Älteren Aktiven (Jahrgang 2013 und älter) sind Pokale, die man erst gewinnt, wenn man entweder dreimal an hintereinander folgenden Jahren über die entsprechende Strecke gewinnt oder insgesamt die Stecke 5x gewonnen hat. Hierbei gibt es für jede 100 m Stecke jeweils einen Pokal männlich und weiblich, insgesamt 10 Pokale stehen zur Verfügung.
Der Staffelpokal ist ein Wanderpokal. Diese Jahr haben Mailin Palotz (2015), Lena Pappler (2012), Thomas Liebold (1997) und Domenik Ehrl (2005) den Pokal mit nach Hause genommen in der Zeit von 02:35,71 Min über die 4x 50 m Lagen.
Aufgrund einer Verletzung konnte Domenik Ehrl (2005) dieses Jahr nicht bei der Pokalvergabe mitmischen, machte die Rennen aber trotzdem spannend, da er immer noch sehr gute Zeiten schwimmt. Die drei Härtl-Brüder verstehen sich außerhalb des Wassers sehr gut, aber im Wettkampfbecken geht um alles und da kennen die drei keine Gnade. So kam es zu sehr spannenden Rennen, denn auch Andreas Härtl (1994) ist wieder in bester Form und hat den Lokalfavoriten Michael Härtl (1996) durch das Wasser gehetzt, um dann mit nur 4 Zehntel Abstand doch Michael Härtl den Vorrang lassen zu müssen. Kaum erholt von dem Schock, musste dann Michael über die Rückenstrecke seinen jüngeren Bruder Johannes Härtl (2002) an sich vorbeiziehen lassen. Dieser wurde mit einer Zeit von 01:09,48 Min. Rückenpokalgewinner. Michael Härtl holte sich insgesamt vier Pokale ab, 100m Brust, 100m Schmetterling, 100m Freistil und 100 m Lagen, wobei er auch in Freistil nur 5 Zehntel vor seinem älteren Bruder Andreas anschlug.
Bei den Damen (Jahrgang 2013 und älter) war dominierend Anna-Lena Weber (2010) im Schwimmbecken unterwegs und holte sich mit Abstand alle 5 Pokale ab.
Foto: von Ines Staffelpokalgewinner, Pokalgewinner über die 100 m Strecken und Pokalgewinner über die Gesamtwertung Nachwuchs (50 m Strecken).
