Kadri Sakinmaz Sieger beim Kurzzeitturnier

Äußerst spannend verlief das Kurzzeitturnier der Schachabteilung des TV Parsberg. Sowohl Platz 1 und 2 als auch Platz 3 und 4 waren jeweils punktgleich. Dank des direkten Vergleich wurde Kadri Sakinmaz Sieger des Turniers.

Acht Spieler hatten sich im Herbst für das Kurzzeit-Turnier angemeldet. Jetzt wurde die letzte Partie gespielt und das Turnier damit abgeschlossen. Kadri Sakinmaz und Christoph Knab lieferten sich ein spannendes Duell und hatten beide schließlich 6 Siegpunkte. Da Kadri bei der direkten Begegnung gegen Christoph gewann, ist er der Sieger des Turniers. Die kurze Bedenkzeit kommt Kadris oft aggressiven Angriffsspiel entgegen. Nach seiner Schachabstinenz hat er in den letzten zwei Jahren beim TV Parsberg eine neue Schach-Heimat und wieder zur alten Form gefunden.

Auch auf den Plätzen 3 und 4 war es äußerst eng: Peter Baur und Günter Ehrensberger hatten jeweils 3,5 Punkte - im direkten Vergleich jedoch Remis gespielt. Deswegen belegen beide den 3. Platz. Mit nur einem halben Punkt weniger und ebenfalls wieder punktgleich folgen Michael Held und Florian Mirbeth auf den nächsten Plätzen.

 

Christoph Knab und Kadri Sakinmaz (Platz 2 und 1 beim Kurzzeit-Turnier)

Schachbateilung beteiligt sich am Familiennachmittag

Vom 21. bis zum 23.6.24 feierte der TV Parsberg sein großes 125jähriges Jubiläum. Höhepunkte gab es dabei viele. Für die Kinder war sicherlich der Mit-mach-Action-Nachmittag am Samstag die Attraktion. Alle 10 aktiven Abteilungen des TVP präsentierten sich und hatten eine Station aufgebaut. Die Kinder hatten Laufkarten. Wer alle 10 Abteilungen durchlaufen hatte konnte sich ein kleines Geschenk aussuchen. 129 Laufkarten wurden ausgegeben. 

Die Schachabteilung nahm Rücksicht auf das Können der Kinder: Die ganz Kleinen mussten nur die Figuren richtig aufstellen, die größeren schachunkundigen erlenten das Ziehen des Springers und mussten mit diesem Bauern schlagen. Manche Kinder spielten sogar eine kurze Partie Schach. Das Ganze fand so viel Anklang, dass mache Kinder sogar ein zweites Mal zur Schachabteilung kamen.

Der Mit-mach-Action-Nachmittag wurde im Rahmen der 64inBewegung-Kampagne der Deutschen Schachjugend und der MOVE FOR HEALTH Kampagne der Deutschen Sportjugend umgesetzt und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen, und Jugend durch das Zukunftspaket für Bewegung, Kultur und Gesundheit gefördert.

Deutsch französischer Schachnachmittag

Die Partnerstadt Vic le Comte besuchte Parsberg. Bei einem Schachnachmittag hatten sowohl die französischen Gäste als auch die Parsberger viel Spaß.

Wie seit vielen Jahren üblich sind über Christi Himmelfahrt viele Gäste aus Vic le Comte in Parsberg zu Besuch. Das Freundschaftskomitee hatte heuer die Idee einer sportlich spaßigen Olympiade. Hierbei war auch Schach eine der Disziplinen.

Da die Schachkenntnisse der Franzosen äußerst unterschiedlich waren wurde das geplante Turnier spontan umgewandelt. So gab es einen Anfängerkurs, Schacheinheiten und richtige Duelle. So stand der Nachmittag ganz im Motto der Schachabteilung „Spaß an Schach“.

Da das Komitee drei Gewinner benötige wurde flugs beschlossen, dass Nicole und Juliette aus Vic le Comte zu den Gewinner gekürt werden sollten, hatte sie doch soeben die erste Partie Schach ihres Lebens gespielt.

Erste Mannschaft beendet Saison

Die erste Mannschaft schloss die Bezirksliga auf dem 6. Platz ab. Damit wurde das Saisonziel „gesicherter Platz im Mittelfeld“ erreicht.

Leider plagte die Erste Mannschaft am letzten Spieltag arge Personalnöte, die durch die kurzfristige Erkrankung eines weiteren Spielers noch verstärkt wurden. So waren gleich drei Spieler der zweiten Mannschaft aufgestellt. Zum Glück ging es für uns um nichts mehr: Den Abstiegsplatz kämpften die Regensburger Turnerschaft und der SC Eulenspiegel im Fernduell aus und Riedenburg stand als Aufsteiger bereits fest. Im Mittelfeld ging es äußerst eng zu. Theoretisch wäre für uns ein vierter Platz in der oberen Tabellenhälfte möglich gewesen, allerdings hatten wir dazu im Vergleich zur Konkurrenz die schlechtesten Startbedingungen. Somit kämpfte eigentlich jeder für sein eigenes Punktekonto.

Albert Scheuerer erwischte den schlechtesten Start. Er musste zunächst eine Leichtfigur für einen Bauern hergeben. Später geriet seine Dame in eine Springergabel und er verlor diese sowie die Partie.

Nicht viel besser gering es Günter Hirmer, Florian Mirbeth und Kadri Sakinmaz. Günter verlor erst einen Bauern und später die Qualität. Florian geriet in ein Mattnetz. Alle drei mussten die Segel streichen und der Regensburger Bavaria den Punkt überlassen.

Lichtblick war dafür Thomas Koch, der seine Gegnerin strategisch überspielte und den ersten Punkt für uns eroberte.

Auch Manfred Mirwald hatte einen starken Tag. Sein Gegenspieler hatte über 230 Punkte mehr an DWZ zu bieten, trotzdem gelang es Manfred zu gewinnen.

Peter Bauer einigte sich gegen eine gleichstarke Gegnerin auf unentschieden und sicherte uns so noch einen halben Punkt.

Stefan Bayerl kämpfte an diesem Tag am längsten, musste sich jedoch auch schließlich geschlagen geben.

Damit erreichte die Erste Mannschaft das Saisonziel, sich im Mittelfeld zu etablieren und sich keine Sorgen, um den Abstieg machen zu müssen.

Günter Ehrensberger spielte mit 5 Punkten aus 6 Einsätzen eine herausragende Saison und wurde damit zweitbester Spieler der Liga. Walter Ferdinand wurde fünfmal aufgestellt und erreichte 3 Punkte. Damit landete er auf dem respektablen 13. Rang der ligainternen Bestenliste.

Peter Bauer und Florian Mirbeth waren bei allen Spieltagen anwesend und weisen somit eine Einsatzstatistik von 100% auf. Insgesamt war die Spielfreude unserer Abteilung äußerst groß, Mannschaftsführer Florian Mirbeth hatte nie größere Probleme ein vollständiges Team aufzustellen.

Erste Jugendmannschaft hält erneut U20 Oberpfalzliga

Toller Erfolg für unsere erste Jugendmannschaft in der U20 Oberpfalzliga, der vielleicht größte für ein Parsberger Jugendteam im Schach überhaupt! Zum Abschluss der Saison erzielte das Team mit ausgeglichen 7:7 und 13,5:14,5 Brettpunkten einen tollen 5. Platz von 8 Teams und kann somit auch nächstes Jahr wieder so hochklassig spielen.

Weil man im Voraus nicht genau vorhersagen konnte, wie viele Mannschaften dieses Jahr aus der U20 Oberpfalzliga absteigen werden, war das Parsberger Team am letzten Zentralspieltag, ausgetragen im Domero Hotel in Kelheim, gegen die zwei Mitkonkurrenten aus der unteren Tabellenhälfte Roding und Tegernheim 2 stark gefordert.

Da auch die U20 Bayernliga und die U20 Landesliga letzten Samstag zeitgleich im selben Saal in Kelheim ihre letzten Begegnungen ausfechten mussten, konnte Jugendleiter Stefan Bayerl nebenan parallel zu den eigenen Spielen immer wieder mal nach dem Stand der Dinge sehen, vor allem war da interessant zu beobachten, ob 2 Oberpfälzer Teams aus der U20 Landesliga absteigen müssen, oder nicht.

Das 2:2 gegen Roding war sehr knapp im Verlauf. Herry gab bei ungleichfarbigem Läuferendspiel remis, Tizian erzwang einen Sieg, Jonas fand in einer dramatischen Angriffsstellung kurz vor der Zeitkontrolle gegen die zweithöchste gesetzte der gesamten Liga leider nicht den sicheren Gewinnzug, sein König konnte kurz darauf dann in einer offenen Stellung nicht mehr in Sicherheit gebracht werden. In höchster Zeitnot nach über drei Stunden Spielzeit klaute Lena schließlich im letzten Game ihrer Gegnerin einen ungedeckten Turm zum technischen Remis.

Der abschließende 3:1 Sieg gegen Tegernheim 2 war dagegen überaus souverän. Herry hatte da im Endspiel die aktiveren Türme und räumte deshalb mehrere Bauern ab. Eine umgewandelte Dame führte dann schnell zum Sieg. Auch Tizian gewann bald darauf, Jonas überrumpelte auf der offenen h-Linie seinen Gegner mit einem feinen Turmmatt auf h7. Nach 3:0 Zwischenstand war die Niederlage von Lena marginal.

Die Abstiegsgefahr war spätestens da dann gebannt, unabhängig vom Verlauf der Begegnungen eine Liga höher in der U20 Landesliga. Hätte in unserer Liga Kelheim2 gegen Aufstiegskandidat Windischeschenbach/Erbendorf am letzten Spieltag noch verloren, wären wir final sogar als 4. in die obere Tabellenhälfte gerutscht.

Insgesamt stand alles Spitz auf Knopf. Es werden nach den Ergebnissen der Landesliga wohl wahrscheinlich nun sogar zwei Mannschaften dieses Jahr aus der U20 Oberpfalzliga absteigen müssen.

Zum Erfolg haben während der gesamten Saison beigetragen:

Brett 1: Jonas Bayerl (3,5/7),

Brett 2: Tizian Wittl (3,5/6)

Brett 2/3: Lena Bayerl (2/5)

Brett 3: Maximilian Schneider (1/3)

Brett 4: Herry Nam Pham (3,5/6)

Brett 4: Elias Elkhanoufi (0/1)

Dieses Ergebnis steigert noch das Ergebnis der Vorsaison, als man damals als Aufsteiger knapp am letzten Spieltag den Klassenerhalt gerade noch so schaffen konnte.

Die erste Mannschaft geht nun in die Spielpause, während die zweite Mannschaft im März und April noch mehrere Begegnungen in der Kreisliga Süd zu absolvieren hat.

Vielen, vielen Dank an alle Beteiligten, das ist ein großartiger Erfolg für unsere Parsberger Jugendmannschaft, kann sich doch unsere Jugendmannschaft mit den großen Vereinen aus der gesamten Oberpfalz erfolgreich messen.

Parsberg II steigt in Kreisliga 1 auf

Dank eines Unentschiedens gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenersten Kelheim IV konnte unsere zweite Mannschaft am letzten Spieltag erstmals auf den zweiten Platz klettern. Damit steigen wir zur kommen Saison in die Kreisliga 1 auf.

Da die erste Mannschaft in argen Personalnöten war, mussten etliche Spieler der zweiten Mannschaft dort aushelfen. Als Ersatz wurden für die zweite Mannschaft Jonas Bayerl zum zweiten Mal und Herry Nam Pham zum ersten Mal aufgestellt. Die Partien begannen auf Wunsch von SK Kelheim erst um 10.00 Uhr, womit wir alle ausgeruht erschienen. Der Wettkampf entwickelte sich äußerts ausgeglichen. Auf keinem der Bretter war zunächst ein deutlicher Vor- oder Nachteil zu sehen.

Auch Herry Nam Pham auf Brett 4 machte seine Sache sehr gut. Am Ende der Mittelspiel stand auf dem Brett eine recht verzwickte Situation, in der beiden Farben leicht einen Fehler machen konnten. Beide Spieler behielten jedoch die Übersicht. Erst im Endspiel gelang es seinem Gegenspieler aus Kelheim in Herrys Stellung mit der Dame einzubrechen. Herry hatte dann nur noch die Wahl zwischen Matt gesetzt zu werden oder seinen Turm zu verlieren. Er entscheid sich für die dritte Möglichkeit und gab auf. Eine absolut verständliche Entscheidung. Danke für den ersten Einsatz, es sah lange sehr gut aus!

Auf Brett 3 gelang es Jonas Bayerl in der Eröffnung einen Bauern zu gewinnen. Nach einem regen Abtausch im Mittelspiel gewann sein Gegenspieler diesen wieder zurück. Die Partie endete in einem Bauernendspiel. Hier zog Jonas leider einmal falsch und verlor zwei Bauern. Dies war in diesem Stadium der Partie mit dem Verlust geleichzusetzen. Auch hier stand die Partie lange mit Vorteil für Jonas.

Michael Held auf Brett 2 gelang es im Lauf des Mittelspiels zwei Bauern zu gewinnen. Gerade als er dabei war einen weiteren Freibauern zu erobern unterlief ihm ein schwerer Fehler und er verlor seinen Springer. Somit hatte sein Gegner plötzlich einen Läufer im Endspiel mehr. Diesen musste der Kelheimer opfern, um die Umwandlung eines Bauern zur Dame zu verhindern. Dann gelang es Michael einen weiteren Bauern einen Zug vor dem Kelheimer zu verwandeln. Mit dieser konnte er die Umwandlung des gegnerischen Bauern verhindern und gewann die Partie. Es stand 2 zu 1.

Somit hing der Ausgang der Begegnung von Christoph Knab auf Brett 1 ab. Christoph war es gelungen im Laufe der Partie zwei Qualitäten zu gewinnen. So kämpften bei Christoph zwei Türme und bei seinem Gegner Läufer und Turm im Endspiel miteinander. Christoph gab seine beiden Qualitäten wieder zurück, gewann dabei jedoch immer einen Bauern. Mit zwei verbunden Freibauer bei nur noch einem Bauern des Kelheimers war die Partie gewonnen, da Christoph diesen blockieren konnte. Damit ging die Begegnung 2 zu 2 unentschieden aus.

Somit sind wir die einzige Mannschaft, die in dieser Saison Kelheim IV einen Punkt abnehmen konnten.Wie wichtig dieses Unentschieden war, erfuhren wir erst im Laufe des späten Nachmittags. Bavaria VII hätte uns mit einem Sieg noch überholen können. Da diese jedoch den Spieltag kampflos aufgaben, drohte hier keine Konkurrenz. Völlig überraschend verlor Tegernheim III auf dem zweiten Platz gegen DJK Regensburg. Damit waren wir mit Tegernheim punktgleich und kletterten dank der besseren Brettpunkte, also mehr einzelnen Siegen, auf den zweiten Platz. Nach einem schwachen Start war dies ein grandioses Finale für uns. Am dritten Spieltag waren wir nur Siebter von acht Mannschaften, kletterten dann aber nach jedem Spieltag einen Platz nach oben.

Insgesamt kamen neun SpielerInnen zum Einsatz. Mit Christoph Knab (5 Punkte aus 6 Spielen) und Michael Held (4 Punkte aus 5 Spielen) stellten wir den zweit- und drittbesten Spieler der Liga. Nachdem es Jahre gab, in denen die erste Mannschaft des TV Parsberg in der Kreisliga 1 spielte, ist es ein toller Erfolg für uns, dass wir nächste Saison eine Mannschaft in der Bezirksliga und eine in der Kreisliga 1 haben. Damit benötigen wir pro Spieltag zwei SpielerInnen mehr, da in der Kreisliga 6 Spieler und nicht nur 4 gegeneinander antreten. Dank der guten Jugendarbeit im TVP sehen wir dem gelassen entgegen und nehmen die Herausforderung Kreisliga 1 gerne an.

 

Sicherte das Unentschieden gegen Kelheim IV und damit den Aufstieg: Christoph Knab

Zweite Mannschaft gewinnt kampflos

Durch ein kamploses 4:0 kletterte die Zweite Mannschaft auf den 3. Tabellenplatz.

Etwas überraschend teilte uns Teggernheim mit, dass sie mangels Spielern nicht zum sechsten Spieltag kommen würden. Somit hatten wir frei und gewannen 4:0. In der Tabelle machten wir dank der Brettpunkte einen Sprung vom fünften auf den dritten Platz.

Am letzten Spieltag geht es gegen den ungeschlagenen ersten der Liga nach Kelheim. Da es nach wie vor in unserer Liga äußert eng zu geht ist, je nach Ausgang sämtlicher Spiele, vom 2. bis zum 5. Rang alles möglich für uns.

Knapper Sieg gegen Regensburger Turnerschaft II

Bei der vorletzten Runde der Bezirksliga Süd durfte unsere Erste Mannschaft die zweite Mannschaft der Turnerschaft aus Regensburg begrüßen. Die Begegnung gewann Parsberg I knapp mit 4,5 zu 3,5.

Am 6. Spieltag trafen die Parsberger als Tabellenfünfter auf den sechsten Tabellenplatz, wobei die Turnerschaft bisher nur ein Unentschieden und somit einen Punkt aufweisen konnte. Unsere Erste Mannschaft war gut aufgestellt und frohen Mutes.

Als Erster stellte Stefan Bayerl auf Brett 8 die Uhren ab. Sowohl er als auch sein Gegner spielten auf Sicherheit, gingen kein Risiko ein, machten aber auch keine Fehler. Bereits nach dem 17. Zug einigten sich beide bei einer ausgeglichenen Stellung auf Remis.

Auch die Partie von Günter Hirmer endete unentschieden. Günter saß einem etwas gleich starken Gegner gegenüber. Er konnte einige Zeit lang Druck auf einen Isolani-Bauern ausüben. Dieser leichte positionelle Nachteil reichte jedoch nicht zu mehr aus, so dass hier schließlich ein Remis notiert wurde.

Ein weiteres Unentschieden gab es auf Brett 2. Thomas Koch und sein Regensburger Gegner schenkten sich nichts und verbrauchten beide viel Bedenkzeit. Da auch hier keiner einen Fehler machte, war das Remis das logische Ergebnis.

Spannend verlief dafür die Partie am Spitzenbrett. Ferdinand Walter musste seinen Turm gegen zwei Lichtfiguren tauschen. Dann übersah der Regensburger jedoch ein Schach und Ferdinand gewann die Qualität. Anschließend gelang es Ferdinand ein Dauerschach zu verhindern, mit dem sich sein Gegner in ein Remis hätte retten können. Nachdem Ferdinand noch eine weitere Figure gewann, gab sein Gegner auf.

Ebenso war die Partie auf Brett 7 äußerst abwechslungsreich. Kadri Sakinmaz verlor zunächst eine Leichtfigur. Sein Gegenspieler opferte diese dann zurück, wobei Kadri den dadurch möglichen Angriff aber abwehren konnte. Somit stand die Partie wieder ausgeglichen. Dann schlug das Pendel Richtung Parsberg aus: Kadri gewann einen Turm und somit die Partie.

Auf Brett 5 nahm Mannschaftsführer Florian Mirbeth Platz. Sein Gegner erspielte sich in der Eröffnung einen Freibauern. Lange versuchte Florian den Durchmarsch abzuwehren. Als der Bauer jedoch die achte Reihe erreichte und zur Dame umgewandelt wurde, war dies der Punktverlust für Florian.

Günter Ehrensberger erschien angeschlagen zur Partie, wollte jedoch kurzfristig die Mannschaft nicht im Stich lassen. Auch hier gab es eine sehr abwechslungsreiche Partie mit Möglichkeiten für beide Spieler, wobei diese oft den zweitbesten Zug zogen. Mit leichtem Vorteil bot Günter Remis an, um krankheitsbedingt nicht noch einen Fehler zu machen. Respekt vor diesem Teamgeist und danke für den wichtigen gewonnen halben Punkt.

Peter Baur auf Brett 3 beendete als letzter nach 72 Zügen seine Partie. Am Ende des Mittelspiels geriet Peter in Nachteil. Peter kämpfte jedoch tapfer weiter. Das Turmendspiel wurde bis zum bitteren Ende ausgefochten. Erst als nur noch die beiden Könige auf dem Brett standen war die Partie mit einem Unentschieden beendet.

Insgesamt gewann Parsberg damit mit 4,5 zu 3,5 knappest möglich. Nachdem wir schon öfter genauso eng verloren haben, ist es schön, dass uns das Glück diesmal hold war. In der Tabelle ändert sich nichts. Wir bleiben auf dem 6. Rang, sind jedoch punktgleich mit dem 5. Platz. Das Saisonziel Nicht-Abstieg ist sicher erreicht und der letzte Spieltag entscheidet darüber, ob wir nicht noch auf einem besseren Tabellenplatz die Saison beenden.

Parsberg II besiegt Kelheim V

Beim Duell Ligaplatz 6 gegen Platz 7 setzte sich unsere zweite Mannschaft deutlich mit 3,5 zu 0,5 durch.

Das Mittelfeld der Liga ist in dieser Saison groß und liegt eng zusammen: 5 von 8 Mannschaften haben bisher 3 oder 4 Punkte erobern können. Wir als Sechstplatzierte wollten in Kelheim zeigen, was wir draufhaben, und reisten mit einer starken Aufstellung an.

Bereits nach 1,5 Stunden und knapp 20 Zügen einigte sich das Spitzenbrett auf Remis. Christoph Knab hatte eine ausgeglichene und unspektakuläre Partie hinter sich. Nach der Eröffnung wurden rasch fast alle Leichtfiguren abgetauscht. Da keiner der beiden einen aussichtsreichen Angriff sah und beide zu besonnen waren, um einen gewagten und unsicheren Angriff mit dem Risiko des Partieverlusts einzugehen, war das Unentschieden die sinnvollste Möglichkeit.

Eine gute halbe Stunde später gab es für Parsberg den ersten Punkt. Albert Scheuerer war es im 13. Zug gelungen einen Läufer zu gewinnen. Mit seinem Springer konnte er die deckende Dame vertreiben und dann einen Läufer schlagen. Diesen Vorteil nutze er für eine Offensive. Sein Gegner probierte bei einem weiteren Figurenabtausch eine Finte, diese bemerkte Albert zum Glück und gewann so eine zweite Leichtfigur. Angesichts dessen gab sein Gegner auf.

Michael Held startete auf Brett 3 sehr früh einen Angriff. Diesen konnte sein Kelheimer Gegner jedoch abwehren und eine Gegenoffensive starten. Michael musste immer wieder die richtigen Züge finden, um Springergabeln zu verhindern. Im 21. Zug rochierte der Kelheimer und für Michael ergab sich so ein Abzugsschach mit dem Gewinn eines Läufers. Danach war der Widerstand gebrochen, Michael nutzte die nächsten Züge für weitere Figurengewinne. Als sein Gegner aufgab, war der Mannschaftssieg sicher.

Wobei es auch bei Manfred Mirwald auf Brett 2 sehr gut aussah. Manfred gewann zunächst die Qualität und baute diesen Vorteil dann zu einem Figurengewinn aus. Sein Gegenspieler hatte zwar eine Mattdrohung, die jedoch immer von Manfreds Figuren verteidigt wurde. Schließlich kam es zum Endspiel, bei dem Manfred einen Turm und drei Bauern mehr hatte. Der Kelheimer spielte bis zum Matt, welches Manfred durch eine umgewandelte zweite Dame herbeiführte.

In der Tabelle rutschten wir so um einen Platz weiter nach oben und sind jetzt auf dem 5. Platz. Damit kommt es beim nächsten Spieltag für uns zum Duell mit dem Viertplatzierten.

Klarer Sieg für Parsberg I

Gegen des SC Eulenspiegel aus Regensburg gewann die erste Mannschaft deutlich mit 6 zu 2. Nur eine Partie von uns ging verloren, zwei endeten Remis und alle anderen Spiele wurden von Parsberg gewonnen.

Der SC Eulenspiegel war bereits bei den letzten zwei Ligarunden nur zu siebt angetreten. Auch gegen uns fehlten ihnen der achte Spieler, so dass wir auf Brett 8 kampflos gewannen und mit einem Punkt Vorsprung in die Begegnung starteten.

Martin Pfisterer auf Brett 7 beendete seine Partie als Erster nach knapp 2 Stunden Spielzeit. Nach nur 15 Zügen stand eine ausgeglichene Stellung auf dem Brett und Martin einigte sich mit seinem Gegner auf unentschieden.

An den übrigen Brettern wurde fleißig weitergekämpft. Thomas Koch konnte 45 Minuten später den ersten erspielten Punkt für Parsberg vermelden. Ihm war es gelungen, seinen Gegner einzuzwängen und den Raumvorteil gut auszunutzen. Gekrönt wurde die Partie durch eine schöne Mattkombination.

Peter Baur auf Brett 3 konnte kurz nach 12 Uhr die Uhr abstellen. Mit einer ungewöhnlichen Eröffnungsvariante konfrontiert verlor Peter zunächst viel Zeit, fand dann jedoch die richtigen Züge. So gewann er zwei Bauern und besaß die bessere Stellung. Deswegen tauschte er die Damen und wickelte in ein gewonnenes Endspiel ab.

Nur kurz später beendete Ferdinand Walter auf dem Spitzenbrett die Begegnung. Auch hier spielte der Regensburger mit b4 eine seltene Eröffnung. Ferdinand tauschte seine Dame gegen die zwei Türme, da er so zwei Freibauern bekam. Die Dame seines Gegners konnte die Umwandlung eines Bauern nicht verhindern. Somit war die Partie für Ferdinand gewonnen.

Dann dauerte es fast eine Stunde, bis weitere Partien beendet wurden. Pechvogel des Spieltags war Kadri Sakinmaz. Er gab als einziger Spieler von Parsberg einen ganzen Punkt ab. Kadri war in Angriffsstimmung und opferte einen Bauern. Seinem Gegenspieler gelang es dann, den König durch die Rochade in Sicherheit zu bringen. Der Materialvorteil entschied schließlich die Partie für Eulenspiegel.

Günter Ehrensberger verbuchte ebenfalls einen Sieg. Zunächst verlor er jedoch im Mittelspiel einen Bauern. Mit diesem Nachteil ging es in ein Endspiel mit allen Schwerfiguren. Nach einem falschen Königszug sah Günter eine tolle Kombination mit Turmgewinn und Mattdrohung. Sein Gegner strich sofort die Segel und gab auf. Damit holte Günter aus bisher 5 Spieltagen 4,5 Punkte und führt die Bestenliste aller Spieler der Liga allein an.

Fast noch eine Stunde länger kämpfte Mannschaftsführer Florian Mirbeth, bis er sich schließlich mit seiner Gegnerin auf Remis einigte. Er hatte im Mittelspiel eine aussichtsreiche Möglichkeit, entscheid sich leider für den zweitbesten Zug. So entstand ein kompliziertes Bauernendspiel. Trotz eines Mehrbauern führte die Stellung zu nicht mehr als einem Unentschieden.

Somit gewinnt Parsberg I hoch mit 6 zu 2. Da Post/Süd unerwartet gegen den Ersten Riedenburg gewonnen hat, bleiben wir trotzdem auf dem 6. Platz der Liga. Am nächsten Spieltag dürfen wir die Turnerschaft aus Regensburg begrüßen. Hoffen wir, dass es dann wieder so gut für uns läuft.

 

Günter Ehrensberger ist aktuell der erfolgreichste Spieler der Bezirksliga Süd:

Zweite Mannschaft siegt über DJK Regensburg Nord II

Die vierte Runde der Kreisliga II verlief für unsere zweite Mannschaft äußerst erfolgreich. Mit 3:1 gewann sie gegen die Regensburger.

Leicht verspätet kamen die DJKler bei uns an. Auf sie wartete eine sehr stark aufgestellte Parsberger Mannschaft. Bei bester Stimmung auf beiden Seiten startete der Spieltag leicht verspätet.

Auf Brett 3 spielte Manfred Mirwald für uns. Durch eine ungünstige Aufstellung der Figuren in der Eröffnung geriet er zunächst in Nachteil. Zu unserem Glück konnte sein Gegner den positionellen Vorteil nicht ausnutzen. Dann gewann Manfred einen Läufer, da der Regensbuerg übersah, dass dieser ungedeckt war. Diesen Vorteil nutze Manfred, gewann noch einen Turm und damit den ersten Punkt für Parsberg.

Dafür lief es bei Kadri Sakinmaz auf Brett 1 schlechter. Kadri hatte sich im Mittelspiel verzockt und eine Figur für einen Angriff geopfert. Da diesen jedoch sein Gegner abwehren konnte, war dieser im Vorteil. Diesen baute der Gast aus Regensburg bis zum Gewinn konsequent aus.

Christoph Knab spielt auf Brett 2. Er konnte zunächst einen Bauern und dann noch einen zweiten erobern. Da Christoph das Endspiel als gewonnen einschätzte, tauschte er alle Figuren ab. Sein Gegner leistete noch lange Widerstand, stand dann aber vor der Wahl Matt gesetzt zu werden oder die Umwandlung eines Bauern zu einer Dame zuzulassen und gab auf.

Somit war das Remis für uns sicher, aber nach zwei gewonnen Partie will man eigentlich mehr. Damit lag es mal wieder an Marie-Theres Neumeier, wie dieser Spieltag ausgehen würde.

Marie hatte einen starken Angriff gestartet, den ihr Gegner nur dadurch parieren konnte, indem er eine von Marie geopferte Figur zurückgab. Im Endspiel zwang Marie den König durch ein Schach so zu ziehen, dass ihr Turm anschließend durch ein weiteres Schach den letzten Turm des Gegners gewinnen konnte. Ihr Gegner sah dieses Unheil kommen und gab sofort auf.

Somit siegte unsere zweite Mannschaft in dieser Saison erstmals und kletterte in der Tabelle um einen Platz auf den sechsten Rang nach oben.

TSV Nittenau – Parsberg 1 : 0

In der vierten Runde der Bezirksliga Süd musste sich unsere erste Mannschaft den Nittenauern nach längerem ausgeglichenem Kampf doch noch mit 5 zu 3 geschlagen geben.

Zu einem echten Auswärtsspiel ging es für unsere erste Mannschaft am Sonntag: 40 Minuten Anfahrt zu einem völlig neuen Gegner. Der TSV Nittenau hatte bisher in der Bezirksliga Nord gespielt und wechselte diese Saison in unsere Bezirksliga Süd. So waren wir auf eine für uns neue Spielstätte und unbekannte Gegner gespannt.

Nach etwas weniger als 3 Stunden Spielzeit beendete Jonas Bayerl als Erster seine Partie. Für Jonas war es sein Debüt in der ersten Mannschaft. Zunächst war es ihm sogar gelungen zwei Bauern zu erobern. Leider verlor er durch einen Damenspieß die Qualität, womit sein Gegner den Nachteil ausglich. Durch dreifache Stellungswiederholung endete die Partie schließlich Remis. Gratulation an Joans zum gewonnen halben Punkt und zur geglückten Premiere in der ersten Mannschaft.

Fast zeitgleich endete auch die Partie am Spitzenbrett. Ferdinand Walter und sein Gegner hatten beide sehr viel Zeit während der Eröffnung verloren. Nach dem 22. Zug hatten beide nur noch 20 Minuten für die restlichen 18 Züge bis zur Zeitkontrolle. Weder Ferdinand noch sein Gegner wollten das Risko eines Angriffs eingehen, den sie nicht richtig durchgerechnet hatten. So endete auch diese Partie durch Stellungswiederholung unentschieden.

Michael Held hatte überraschend die Qualität gewonnen, als seine Gegnerin plötzlich mit dem Turm seinen Springer schlug. Allerdings hatte er so ein Loch bei den Rochadebauern und die schlechtere Bauernstruktur. Michael versuchte einen Mattangriff, den seine Gegenspielerin jedoch abwehren konnte. Dann gewann sie einen Bauern und Michael übersah eine Springergabel. So gewann die Nittenauerin die Qualität zurück. In einer unübersichtlichen Stellung, bei der beide Chancen hatte, aber auch beiden der Verlust einer Figur drohte, einigten sie sich auf ein Unentschieden.

Martin Engl auf Brett 5 wagte zunächst einen Angriff, den der Nittenauer jedoch abwehren konnte. Gleiches gelang Marin, als sein Gegner zum Gegenangriff ausholte. Anschließend manövrierten beide ihren Figuren, ohne dass einer der beiden einen Vorteil erreichen konnte. Deshalb einigten sie sich ebenfalls auf Remis.

Florian Mirbeth hatte sich die bessere Stellung erkämpft, als er einen Mattangriff seines Gegners erkannte und diesen durch einen Springerzug verhinderte. Leider zog er einige Züge später den Springer weg, so dass sein Gegner doch den unabwendbaren Mattangriff starten konnte. Damit befindet sich Florian in guter Gesellschaft von vielen Schachspielern, denen Ähnliches auch schon passiert ist.

Auf Brett zwei war Peter Baur mächtig unter Druck geraten. Er war nahezu eingekesselt. Dann gelang ihm ein Gegenangriff und er konnte sich freispielen. Leider kostete ihm dies viel Bedenkzeit. Unter Zeitdruck übersah er bei einem größeren Abtausch, dass sein Gegner Peters Dame mit dem Turm vor den König fesseln konnte. Mit diesem Nachteil war die Partie verloren.

Punktegarant für Parsberg ist und bleibt Günter Ehrensberger. Günter opferte einen Bauern, um dafür einen starken Angriff zu bekommen. Dieser führte zwar nicht zum Matt, aber Günter konnte zwei Bauern gewinnen. Mit diesem Vorteil setzte er sich im Endspiel durch und holte den einzigen Siegpunkt für Parsberg.

Stefan Bayerl hatte wie sein Gegner im Endspiel 5 Bauern und 2 Türme. Allerdings hatte sein Gegenspieler zusätzlich noch einen Freibauern. Stefan gelang es, diesen zu beseitigen. Dafür spielte er dann nur mit einem Turm gegen einen Turm und zwei Bauern. Stefan kämpfte bis nach halb Zwei und 99 Züge lang. Dann hatte der Nittenauer den Gewinnweg gefunden und den Punkt gewonnen.

Somit gewann Nittenau mit 5 zu 3. In der Tabelle rutschen wir deshalb um einen Platz auf Rang 6 ab. Hinter uns sind Regensburg Turnerschaft und Eulenspiegel Regensburg. Dies sind auch unsere nächsten zwei Gegner. Nachdem wir jetzt mehrmals knapp verloren haben, hoffen wir, dass es an den nächsten Spieltagen besser läuft.

Weihnachtsfeier der Schachjugend

Alle Jugendspieler trafen sich heuer zum Bowlen in Velburg. Statt der Schachfiguren wurden so die Bowlingkugeln bewegt. Gebannt wurden die Ergebnisse auf dem Bildschirm verfolgt. Die Kinder genoßen den Ausflug und hatten viel Spaß. Abschließend wurde noch gemeinsam gespeist. Dabei wurden die Bowlingerbenisse noch einmal heiß diskutiert.

Parsberg II verliert gegen Tegernheim III

Nachdem der Wettkampf gegen Tegernheim III sehr lange ausgeglichen war, verlor die zweite Mannschaft schließlich doch noch deutlich mit 3 zu 1.

Als Tabellensechster durften wir zum Zweitplatzierten nach Tegernheim anreisen. Tegernheim zeichnet sich durch eine recht ausgeglichene Mannschaft aus, die auch auf den hinteren Brettern mit hohen Wertungszahlen aufwartet. Allen Befürchtungen zum Trotz verlief der Spieltag sehr lange absolut ausgeglichen. Weder nach einer, noch nach zwei Stunden kam es auf einem der Bretter zu einem deutlichen Vorteil.

Am Spitzenbrett gelang es Christoph Knab dann zunehmend Druck auszuüben. So gewann er erst einen Bauern und schließlich auch noch einen zweiten. Als seine Türme drohten, sich auf der siebten Reihe festzusetzen gab sein Gegner angesichts des absehbaren Verlusts auf.

Dafür musste Marie-Theres Neumeier eine halbe Stunde später aufgeben. Sie hatte einen Angriff des Gegners unterschätzt. Durch eine Gabel mit der Dame verlor sie einen Springer und kapitulierte kurz darauf auf, da dass Endspiel und somit die Partie verloren war.

Jonas Bayerl ergänzte als Jugendspieler die Mannschaft. Er erspielte sich zunächst eine etwas bessere Stellung, verzockte sich dann leider. Er ließ seinem Gegner zu viel Raum. Dies nutze der Tegernheimer aus. Durch eine Springergabel verlor Jonas erst die Qualität und dann die Partie.

Michael Held auf Brett zwei konnte die Partie lange ausgeglichen halten. Dann übersah er einen Springerzug, der seinem Gegner einen mächtigen Angriff ermöglichte. Um diesen abzuwehren, tauschte Michael viele Figuren ab, übersah dabei jedoch eine Fesselung, so dass seinem Gegenspieler eine Figur mehr übrigblieb. Da auch hier der Verlust absehbar war beendete Michael mit einer Niederlage die Partie.

Parsberg II rutscht damit nach dem dritten Spieltag auf Platt 7 der Tabelle. Da wir aber bisher nur gegen die starken Mannschaften, die aktuell Platz 2 bis 4 belegen, gespielt haben, besteht die berechtigte Hoffnung, dass es bei den kommenden Spieltagen im neuen Jahr besser laufen wird.

Parsberg I verliert gegen Tegernheim I

Am dritten Spieltag verlor unsere erste Mannschaft deutlich mit 6 zu 2 gegen Tegernheim.

Wenn der Dritte gegen den Vierten einer Liga spielt, erwartet man eher ein knappes Ergebnis. Leider war für uns an diesem Spieltag nicht viel zu holen.

Thomas Koch auf Brett 1 beendete als erster seine Partie. Dies war eine unspektakuläre Partie ohne große Angriffe. Im 19. Zug zeigte die Computeranalyse eine sehr schwer zu sehende Kombination, um die Qualität zu gewinnen. So behielten beide gleichwertige Figuren, es wurde dann viel abgetauscht und sich relativ früh auf ein Remis geeinigt.

Dann passierte länger nichts, bis 5 Partien innerhalb von 10 Minuten beendet wurden. Hierbei gelang es nur Günter Ehrensberger, seinen Gegner zu besiegen. Einen Tag nach seinem 79 Geburtstag spielte er eine starke Partie. Auf dem Brett gab es gegensätzlich rochierte Könige. Dank der geöffneten h-Linie bot sich Günter die Möglichkeit zu einem starken Angriff. Er verzichtete dabei auf einen Bauerngewinn, konnte später dafür sogar eine Figur erobern. Insgesamt war der Sieg von Günter nie gefährdet, da er seinem Gegner kein Gegenspiel erlaubte.

Nachdem auch Peter Bauer seine Partie verloren hatte, spielte nur noch Kadri Sakinmaz auf Brett 6. Kadri kämpfte noch 2 weitere Stunden. Insgesamt dauerte die Partie über 5 Stunden und mehr als 100 Züge. Diese Partie zeichnete sich durch Höhen und Tiefen aus: Gerade zum Ende hin relativ wenig Zeit zum Überlegen, die übersehene Chance auf ein Matt, die Umwandlung eines Bauern zu einer zweiten Dame und schließlich einem unglücklichen Abtausch, so dass die Partie trotz Vorteils unentschieden ausging.

Tegernheim gewann deshalb deutlich mit 2 zu 6. In der Tabelle fielen wir durch diese Niederlage um einen Platz und sind jetzt Fünfter von acht Mannschaften.

Parsberg II spielt gegen TSV Kareth-Lappersdorf IV unentschieden

Das erste Heimspiel der zweiten Mannschaft endete mit 2:2 unentschieden.

Mit einer von Jugendspielern geprägten Mannschaft traten die Gäste bei uns an. Nach einer Stunde Spielzeit war der Kampf noch sehr ausgeglichen. Auf keinem Brett gab es nennenswerte Vorteile.

Als Erster beendete Christoph Knab um 10.45 Uhr seine Partie. Beide Spieler hatten lang rochiert. Der Gegner war dann etwas voreilig mit einem Turm auf die 7. Reihe gezogen. Dort konnte ihn Christoph einsperren, so dass sein Gegner diesen gegen einen Springer eintauschen musste. Da das Endspiel damit für Christoph gewonnen war, gab sein Gegenspieler wenige Züge später auf.

Erst über eine Stunde später konnte Michael Held ebenfalls als Sieger seine Partie beenden. Michaels Gegnerin hatte mit den rochierten Bauern einen Bauernsturm begonnen, obwohl sein König noch in der Mitte war. Michael verzichtete auf die Rochade und bekam einen mächtigen Angriff. Nachdem seine Gegenspielerin die Damen abgetauscht hatte, verflachte der Angriff. Michael konnte jedoch noch einen Bauern gewinnen. Dies war letztlich im Endspiel der entscheidende Vorteil.

Somit führen wir 2:0, allerdings stand es auf den restlichen Brettern nicht gut.

Manfred Mirwald hatte die Qualität und einen Bauern verloren. Der Lappersdorfer Spieler hatte mit einem schönen Abzugsschach für einen Springer einen Turm und einen Bauern bekommen. Manfred kämpfte weiter, konnte diesen Nachteil jedoch nicht mehr ausgleichen und gab schließlich auf.

Somit hing es an Marie-Theres Neumeier, die wieder mal die längste Partie des Tages spielte. Marie hatte zunächst einen Bauern gewonnen. Dann opferte sie einen Läufer, bekam dafür jedoch einen vielversprechenden Angriff. Leider gelang es ihrem Gegner diesen abzuwehren: Durch eine geschickte Kombination wurden viele Figuren abgetauscht, so dass Marie mit einer Leichtfigur weniger und einem Minusbauern ins Endspiel startete. Trotz aller Bemühungen musste sie sich dieser Übermacht schließlich beugen.

So konnte Kareth-Lappersdorf ausgleichen und der Wettkampf endete unentschieden. Mit dem Punkt aus diesem Wettkampftag sind wir aktuell auf dem 6. Platz von 8 Mannschaften.

Parsberg I unterliegt Riedenburg

Unsere Erste durfte zu ihrem ersten Auswärtsspiel nach Riedenburg. Insbesondere auf den ersten vier Brettern waren dort sehr starke Spieler angetreten. Nach einem spannenden Spieltag unterlagen wir äußerst knapp mit 3,5 zu 4,5.

Die Spiele gegen Riedenburg sind immer kleine Lokalderbys. Dass uns diese den Spieltag nicht einfach machen würde, erkannte man bereits an der Aufstellung. Auf den ersten vier Brettern waren jeweils wesentlich besser eingestufte Spieler aufgestellt.

Der Wettkampf begann vielversprechend. Stefan Bayerl unterstütze die erste Mannschaft auf Brett 7. Er erzielte den ersten gewonnen Punkt für Parsberg. Sein Gegner war in eine Eröffnungsfalle getappt, verlor so die Qualität und bekam eine extrem schlechte Stellung. Stefan nutze dies konsequent aus und brachte die Partie sicher zu Ende.

Am Schlussbrett hatte Karlheinz Strasser Platz genommen. Sein Gegner hatte rochiert und Karl-Heinz gelang es, ein Loch in die schützende Bauernkette zu tauschen. Nach einigen passiven Zügen bekam sein Gegenspieler einen mächtigen Gegenangriff. Durch eine Springergabel konnte Karlheinz schließlich einen Turm gewinnen und kurz darauf die Partie.

Auf Brett 4 trafen zwei alte Bekannte aufeinander. Günter Ehrensberger hat in seinem langen Schachleben schon oft gegen Reinhard Blodig gespielt. Der Riedenburger wies zwar eine bessere DWZ auf, aber Günter ließ sich nicht beeindrucken. Die Partie ähnelte dem letzten Aufeinandertreffen der beiden. Da diesmal keiner einen Fehler machte endete die Begegnung Remis.

Auf Brett 6 unterlag leider Kadri Sakinmaz seinem Riedenburger Gegner in einer Partie, bei der viele unkonventionelle Züge gezogen wurden.

Auf Brett 3 hatte es Florian Mirbeth mit der einzigen Frau bei diesem Kampf zu tun. Auch diese hatte, wie alle Riedenburger auf den ersten vier Bretter, eine bedeutend bessere DWZ. Florian verlor am Ende des Mittelspieles einen Bauern. Nach weiteren Abtäuschen war klar, dass das Endspiel für die Riedenburgerin gewonnen war.

Da unser Spieler auf Brett 2 fehlte, nahm Peter Baur dessen Platz ein. Er unterlag seinem Gegenspieler aus Riedenburg, der eine wesentlich bessere DWZ besaß. Peter hatte sich mit seinem Zeitmanagement verkalkuliert und teilweise nur noch 1 Sekunde auf der Uhr. In höchster Zeitnot unterlief ihm dann ein Fehler, so dass er die Partie aufgeben musste.

Auf Brett 5 trafen zwei gleichstark eingestufte Spieler aufeinander. Günter Hirmer versuchte für Parsberg zu punkten. Er konnte auch die Qualität gewinnen. Leider war die Stellung so, dass dieser Vorteil nicht zu einem Sieg reichte. Deswegen teilte sich beiden den Punkt.

Am Spitzenbrett dufte Ferdinand Walter gegen den IM Raul Schmidt antreten. Dass man gegen einen Internationalen Meister antritt, passiert nicht oft im Amateurbereich. Ab dem 20. Zug waren beide in großer Zeitnot. Zu diesem Zeitpunkt hatte Ferdinand eine schlechte Stellung. IM Schmidt fand zu unserem Glück nicht den Gewinnzug, den die spätere Analyse ohne Zeitnot hervorbrachte. Nach der Zeitkontrolle ergab sich ein ausgeglichenes Endspiel. Trotzdem spielten die beiden bis zum 70. Zug weiter und einigten sich erst dann auf eine Unentschieden.

Somit ging der Spieltag insgesamt mit 3,5 zu 4,5 äußerst knapp für uns verloren. Die Riedenburger gewannen insbesondere wegen der starken Perfomance auf den ersten vier Brettern. Mit 2 zu 2 Punkten sind wir aktuell auf dem 4. Platz von 8 Mannschaft und somit noch in der oberen Tabellenhälfte.

Zweite Mannschaft verliert knapp gegen Bavaria Regensburg VII

Das erste Spiel der neuen Saison ging knapp mit 2,5 zu 1,5 an Bavaria Regensburg VII. Nachdem es zwischenzeitlich nicht schlecht aussah, musste sich die Zweite nach 4 Stunden Kampf doch geschlagen geben.

Leider erkrankte Karl-Heinz Strasser kurzfristig, so dass Mannschaftsführer Florian Mirbeth am Samstag noch auf Ersatzsuche gehen musste. So kurz vor dem Spieltag erwies sich dies als kein leichtes Unterfangen. Gerhard Goletz konnte es sich schließlich einrichten, so dass wir doch vollzählig antreten konnten. Auf jedem Brett saß den Parsbergern ein jeweils ungefähr gleich starker Gegner gegenüber, so dass der Wettkampf spannend zu werden versprach.

Gerhard Goletz hatte es mit einem jüngeren Regensburger zu tun. Die Eröffnung war noch ausgeglichen, dann verlor Gerhard leider einen Bauern und später einen zweiten. Das Mittelspiel blieb relativ ereignislos. Schließlich war außer den Königen nur noch ein Bauer des Regensburger auf dem Brett. Jetzt war der Mehrbauern ein entscheidender Vorteil. Dieser wurde sicher in eine Dame umgewandelt und die Partie so für uns verloren.

Auf Brett 3 spielte Albert Scheuerer. Dessen junger Gegner war bereits letzte Saison gegen uns erfolgreich. Diesmal gelang es Albert zunächst eine Leichtfigur zu erobern. Leider gelang es seinem Gegenspieler diese wieder zurückzugewinnen. Im Endspiel versuchte Albert das Umwandeln eines Bauern zu verhindern. Lange und verbissen bemühte er sich, dies zu verhindern. Als aller Widerstand zwecklos war musste er sich schließlich geschlagen geben.

Zwischenzeitlich sah es nach einem Sieg für uns aus. Mit dem Verlust der zweiten Partie war nur noch ein Unentschieden möglich.

Auf Brett 2 hatte Abteilungsleiter Michael Held Dank eines Gambits einen Mehrbauern. Typisch dafür lag er etwas in der Entwicklung zurück, ohne dass der Regensburger einen richtigen Angriff hätte starten können. Michael gelang es mehr und mehr seine passive Stellung zu öffnen und zu aktivieren. Schließlich hatte er die Wahl zwischen riskantem Mattangriff und dem sicheren Gewinn eines Bauern. Angesichts seines Mehrbauern spielte er auf Nummer sicher und schnappte sich einen weiteren Mehrbauern. Mit einem Abzugsschach eröffnete er einige Züge später eine sehenswerte Kombination, mit der er nur deswegen keine Dame gewann, da sein Gegner kurz davor aufgab.

Am Spitzenbrett hatte Christoph Knab Platz genommen. Nach der Eröffnung waren seine Figuren sehr gut positioniert. Er konnte so den Regensburger immer mehr unter Druck setzen. Leider verlor er dann einen wichtigen Bauern im Zentrum. Dies eröffnete seinem Gegner Chancen und dieser kam wieder ins Spiel. Schließlich konnte Christoph zwar einen Springer erobern, sein Gegner hatte dafür aber gleich vier Bauern mehr. In einem langen und intensiven Endspiel gelang es Christoph die Umwandlung eines Bauern zu verhindern. Insgesamt sechs Mannschafen kämpfen an diesem Tag in Regensburg. Alle anderen Partien waren bereits beendet. Nachdem sein Gegner die Zweitkontrolle geschafft hatte, einigten sich beide durch Zugwiederholung auf Remis.

Somit verloren wir diesen Wettkampf mit 2,5 zu 1,5. In der Tabelle belegen wir damit den vorletzten Platz. Allerdings hatten wir von allen acht Mannschafen des heutigen Spieltags den zweit besten DWZ-Schnitt. Dies lässt doch hoffen, dass die nächsten Spieltage hoffentlich besser laufen werden.

Saisonstart nach Maß: Erste Mannschaft gewinnt

Die neue Saison startete am Sonntag und die erste Mannschaft sicherte sich gleich einen wichtigen Sieg gegen Regensburg Post/Süd. Mit deutlichen 5,5 zu 2,5 beendeten wir den Teamkampf. Letzte Saison war Post Süd die einzige Mannschaft, gegen die wir gewinnen konnte und deswegen nicht abgestiegen sind. Mit personeller Verstärkung blickten wir gespannt auf den Verlauf des ersten Spieltages gegen die Regensburger.

Auf Brett 8 hatte es Manfred Mirwald mit einem jüngeren Nachwuchsspieler zu tun. Diese sind schwer einzuschätzen, da ihre DWZ meist nicht Ihre Spielstärke wieder spiegelt. Manfred ließ sich nicht beunruhigen, spielte sein Spiel, gewann einen Läufer und nutzte diesen Fehler seines Gegners konsequent aus. So errang er den ersten Punkt für Parsberg.

Guenter Hirmer gelang ebenfalls ein starkes Spiel. Gegen einen um fast 200 Punkte stärker gewerteten Gegner erreichte er ein erfreuliches Unentschieden. Günter hatte eine ausgeglichene Partie auf dem Brett. Da keiner der beiden Spieler einen Fehler machte, war Remis das logische Ergebnis.

Auf Brett 4 gelang es Florian Mirbeth gegen einen stärker gewerteten Gegenspieler einen halben Punkt durch ein Unentschieden für Parsberg zu erkämpfen. Florian stellte zwar zum Ende des Mittelspiels einen Bauern ein, in einem Turmendspiel mit ungleichfarbigen Läufern war dies jedoch kein entscheidender Vorteil für seinen Gegner.

Auf Brett 2 saß Thomas Koch mit leicht besserer Wertung als sein Gegenüber. Thomas konnte günstig abtauschen und hatten damit eine leicht bessere Stellung. Im Endspiel zeigte er mal wieder sein Können und konnte die bessere Stellung nach und nach zu einem Sieg ausbauen.

Neuzugang Kadri Sakinmaz spielte auf Brett 7 mit den schwarzen Figuren. Kadri spielte lange Zeit höherklassig Schach, legte dann aber eine Pause ein. Jetzt hat er bei uns seine neue Schachheimat gefunden. Trotz seiner längeren Spielpause mit Turnierpartien fand er rasch wieder in sein Spiel. Kadri war zunächst mit einer sehr ungewöhnlichen Eröffnungsvariante konfrontiert, antworte aber mit seinem System. Er baute Druck auf, opferte eine Figur, um diese dann mit Gewinn zurückzugewinnen. Schließlich baute er ein Mattnetz auf und sicherte so für Parsberg einen weiteren Punkt.

Wieder einmal eine kuriose Partie spielte Peter Baur auf Brett 3. Gegen einen fast 200 DWZ-Punkte stärker gelisteten Gegner gelang ihm ein Remis. Es war eine sehr komplexe Partie. Selbst in der Analyse war es äußerst schwer, immer die beste Variante zu finden. Dies kostete natürlich Bedenkzeit, so dass Peter in Zeitnot kam. Ohne Aussicht auf einen Gewinn für beide Seite einigte er sich mit seinem Gegner auf Unentschieden.

Ferdinand Walter hatte es auf dem Spitzenbrett mit einem gleich stark gewerteten Gegner zu tun. Hier entwickelte sich eine spannende Partie mit gegensätzlich rochierten Königen. Ferdinand fand dann nicht immer die stärksten Züge, was in der Summe zum Verlust der Partie führte.

Günter Ehrensberger spielte auf Brett 5. Kurz nach der Eröffnung hätte er durch Zugwiederholung ein frühes Remis herbeiführen können. Günter ist jedoch nicht der Mann für kurze Partien. So wählte er einen anderen Zug, um das Unentschieden zu verhindern. Dadurch spielte er die längste Partie des Tages. Sein Gegner opferte eine Figur, ohne dafür einen entscheidenden Vorteil zu bekommen. Somit wurde Günters Durchhaltevermögen mit einem weiteren Punkt für den TV belohnt.

Insgesamt gewannen wir diesen Teamkampf recht deutlich mit 5,5 zu 2,5 und nur einer Verlustpartie. Post Süd hatte wie letztes Jahr starke vordere Bretter und eher schwache Spieler auf den niedrigeren Brettern. Dank unserer personellen Verstärkung und der Anwesenheit aller Topspieler konnten wir dies ausnutzen.

Auch wenn die Niederlage sicherlich noch länger Ferdinand ärgern wird. Früher haben wir meist nur dann gewonnen, wenn Ferdinand auf Brett 1 gewonnen hatte, was zum Glück oft genug der Fall war. Jetzt kann auch unser Spitzenspieler mal einen schlechten Tag haben und wir können trotzdem gewinnen.

Da wir vom DWZ-Schnitt die 4. stärkste Mannschaft von allen 8 waren, können wir frohen Mutes in die nächsten Mannschaftskämpfe gehen. Auf der Tabelle stehen wir dementsprechend nach dem ersten Spieltag auf Platz 4.

Peter Baur gewinnt Vereinsmeisterschaft

Nach fast einem Jahr und 11 spannenden Runden wurde das Langzeit-Turnier und damit die Vereinsmeisterschaft des TV Parsberg beendet. Als Sieger ging etwas überraschend Peter Baur hervor. Peter Baur spielte ein hervorragendes Turnier und musste nur einen Punkt abgeben. Alle anderen Partien gewann er. Einzig Newcomer und Jugendspieler Tizian Wittl, der zum ersten Mal bei der Vereinsmeisterschaft mitspielte, konnte ihn bezwingen. Peter Baur gehört seit 50 Jahren der Schachabteilung des TV Parsberg an. In den letzten Jahren unterlag er meist knapp den anderen Favoriten um die Vereinsmeisterschaft. Diesmal passte alles und er fand stets die richtigen Züge und Gewinnkombinationen. Gratulation!

Außerdem bietet die Schachabteilung demnächst neue Schachkurse und Turniere an:

Am Mittwoch, dem 4.10.23, startet um 20.00 Uhr im TVP-Heim ein offenes Langzeit-Turnier mit einer Stunde Bedenkzeit plus 30 Sekunden pro Zug.

Am Mittwoch, dem 11.10.23, startet um 20.00 Uhr im TVP-Heim ein offenes Kurzzeit-Turnier mit 20 Minuten Bedenkzeit plus 10 Sekunden pro Zug.

Zu beiden Turnieren sind auch Mitspieler willkommen, die nicht dem TV Parsberg angehören.

Außerdem startet am 11.10.23 um 19.00 Uhr im TV-Heim ein Schachkurs für Erwachsene. An diesem können völlige Neuanfänger genauso Hobbyspiele teilnehmen. Der Kurs dauert jeweils eine Stunde.

Interessenten für die Turniere oder den Schachkurs können einfach beim entsprechenden Start im TV-Heim erscheinen. Gerne können Sie sich auch vorab anmelden:

- per Mail bei schach(at)tvparsberg.de

- oder nehmen mit Abteilungsleiter Michael Held Kontakt auf: 01515 9825064 (Anruf, SMS oder What´s App)

Schachkurs für Erwachsene, neue offene Vereinsturniere

Die Schachabteilung startet in die neue Saison. Ab Mittwoch, dem 11.10.23, findet jeweils von 19.00 – 20.00 Uhr ein Schachkurs für Erwachsene statt. Egal ob Anfänger oder Hobbyspieler. Jeder, der sein Schachspiel verbessern oder dieses erlernen will, ist herzlich willkommen.

Außerdem fangen neue Vereinsturniere an: Am 4.10.23 beginnt ein neues Langzeit-Turnier (1h plus 30 Sekunden/Zug). Bei entsprechender Beteiligung wird dieses in zwei Spielklassen aufgeteilt, damit möglichst gleichstarke Gegner aufeinandertreffen. Die nächsten Termine sind dann am 8.11.23 und 29.11.23. Endgültig werden die Runden am ersten Turnierabend festgelegt.

Am 11.10.23 startet ein neues Kurzzeit-Turnier (20 min plus 20 Sekunden/Zug). Die nächsten Runden dafür sind am 15.11.23 und am 13.12.23 angesetzt. Auch hier erfolgt die Rundeneinteilung am ersten Turnierabend.

Die beiden Turniere werden als offene Turniere angesetzt, damit auch Nicht-Mitglieder teilnehmen können. Gespielt wird jeweils im TVP-Sportheim, mittwochs ab 20.00 Uhr. Wer zuvor üben will, ist gerne schon jetzt zu den Schachabenden zur gleichen Zeit eingeladen.

Interessenten für die Turniere oder den Schachkurs melden sich zwecks der Terminabsprache bitte

- direkt am Spielabend bei Turnierleiter Christoph Knab

- per Mail bei schach@tvparsberg.de

- oder nehmen mit Abteilungsleiter Michael Held Kontakt auf: 01515 9825064 (Anruf, SMS oder What´s App).

Jahreshauptversammlung der Schachabteilung

Ferdinand Walter gewinnt Kurzzeit-Turnier

Am 26. Juni 2023 fand im Sportheim des TV Parsberg die Jahreshauptversammlung der Schachabteilung statt. Abteilungsleiter Michael Held begrüßte 14 aktive Schachfreunde, unter denen sich erfreulich viele Jugendspieler befanden.

Zunächst wurde die Amtsinhaber bestätigt, bzw. wieder gewählt:

Abteilungsleiter und Pressearbeit: Michael Held

Jugendleiter: Stefan Bayerl

Turnierleiter: Christoph Knab

Chronist: Günter Ehrensberger

Zeugwart: Albert Scheuerer

Mannschaftsführer: Florian Mirbeth (neu gewählt)

Dann berichtete der bisherige Mannschaftsführer Ferdinand Walter über die vergangene Turniersaison: In der ersten Mannschaft spielten insgesamt 14 Spieler. Diese belegte in der Bezirksliga den 5. von 6 Plätzen und erreichte somit das Turnierziel nicht abzusteigen. Die zweite Mannschaft erreichte in der Kreisliga II den 5. von 8 Plätzen. Erfreulich war, dass alle Mannschaften bis auf eine unglückliche Ausnahme durch plötzliche Erkrankung immer vollzählig antraten. Durch mehrere Neuzugänge sind beide Mannschaften für die kommende Saison verstärkt.

Die Schachjugend war auch in der vergangenen Saison wieder äußerst aktiv, wie Jugendleiter Stefan Bayerl berichten konnte: Die U20 Jugendmannschaft konnte sich mit dem 6. von 7 Plätzen in der Oberpfalzliga halten. Insgesamt 6 SpielerInnen kamen hier zum Einsatz. Jonas Bayerl und Tizian Wittl nahmen bei dem Forchheimer Open und OSEM der Erwachsenen in Cham teil. Jonas Bayerl und seine Schwester Lena spielten bei der OJEM in Trausnitz mit. Außerdem beteiligten sich Jugendliche beim OSJ Cup, der Blitzmeisterschaft in Windischeschenbach und beim BSJ Rapid. Ein Highlight war die Oberpfälzer Schulschachmeisterschaft im November 2022 mit 5 Mannschaften aus Parsberg. Für die Grundschule wurde zuvor ein Schachturnier durchgeführt, um geeignete Spieler für das Schulschachturnier herauszufinden. Auch für die Realschule wurde ein Turnier organisiert. Bis zu 17 Kindern besuchen aktuell das Jugendtraining, weswegen in der kommenden Saison sogar 2 Jugendmannschaften angemeldet werden können. Stefan Bayerl bespricht dies demnächst mit den Eltern, da hier die Unterstützung durch Fahrdienste nötig ist.

Highlight der Jahreshauptversammlung war die Siegerehrung des Kurzzeit-Turniers. Turnierleiter Christoph Knab durfte hier Ferdinand Walter gratulieren und ihm einen Pokal überreichen. Erfreuliche 11 Spieler starten in dieses Turnier. Das zweite vereinsinterne Turnier mit längerer Bedenkzeit und sogar 12 Teilnehmern befindet sich kurz vor dem Abschluss. Somit sollten Ende September oder Anfang November zwei neue Turniere starten können.

Dank der Flexibilität der anwesenden Schachspieler war die kommende Aufstellung der Mannschaften für den neuen Mannschaftsführer Florian Mirbeth schnell besprochen. Am kommenden 125jährigen Jubiläum des TV Parsberg wird sich die Schachabteilung selbstverständlich beteiligen. Hierzu erfolgte ein kurzes Brainstorming. Angedacht ist, neben Aufgaben für den Laufzettel auch ein Riesenschach zu präsentieren.

Ab dem 11.10.2023 bietet die Abteilung einen Schachkurs für Erwachsene an. Für eine Stunde von 19.00 bis 20.00 Uhr sollen zwischen dem Jugendtraining und dem Erwachsenenspielabend neue Schachfreunde angelernt werden, bzw. diese ihr Schachkönnen verbessern können. Peter Baur, Ferdinand Walter und Michael Held wollen sich beim Training abwechseln. Nach den Schulferien wird dieser Schachkurs im Internet und in der Tagespresse beworben.

Der schwach besuchte Onlineabend am Montag wird eingestellt. Der gute besuchte Onlineabend am Donnerstag weitergeführt. Manfred Mirwald als Organisator machte hier nochmals Werbung für den Onlineabend.

Anschließend speisten noch alle Teilnehmer und bleiben bei einer geselligen Runde, in der viele Schachanekdoten für Erheiterung sorgten.

Festumzüge

Viele befreundete Vereine feierten heuer ihr Jubiläum. Die Schachabteilung beteiligte sich an allen Festumzügen, zu denen der TV Parsberg eingeladen wurde: FFW Hörmannsdorf, FFW Darshofen und SKRK Parsberg.

Saisonende

Mit einem relativ unspektakulärem Spiel gegen Riedenburg endete die Saison 22/23 auch für die erste Mannschaft. Da es für beide Mannschaften um nichts mehr ging traten die Gäste und wir mit relativ vielen Ersatzspielern an. Um die persönliche Bilanz zu verbessern wurde dann aber auf allen Brettern doch fleißig gekämpft. Schließlich hatten die Riedenburger die Nase vorne.

Die Erste beendet die Saison mit dem gesetzten Ziel "Nicht-Abstieg":

Erste Mannschaft sichert Verbleib in der Bezirksliga

Am vorletzten Spieltag sicherte sich die erste Mannschaft das Saisonziel Klassenerhalt. Da Post/Süd im Fernduell unterlag, stehen diese als Absteiger fest. Somit war es leicht zu verschmerzen, dass Parsberg I am Sonntag gegen den Tabellen Zweiten verlor.

Obwohl die Anfahrt durch eine unangekündigte Sperrung der Autobahnabfahrt schwierig war, erreichten alle Spieler des TV Parsberg rechtzeitig das Spiellokal in Tegernheim. Wie für die Bezirksliga üblich ging es dann konzentriert an die Bretter.

Als erster beendete Günter Ehrensberger seine Partie. Er spielte gegen einen sehr jungen Tegernheimer. Junge Spieler richtig einzuschätzen ist immer schwierig. In diesem Fall verstand Lorenz Fischer das Schach-Handwerk. Günter unterschätzte einen Angriff und Fischer nutzte dies konsequent aus. „Ich bin noch nie von einem so jungen Spieler so an die Wand gespielt worden“ lobte Günter das Nachwuchstalent nach dessen Sieg.

Etwas über eine Stunde später konnte Ersatzspieler Michael Held auf Brett 8 ausgleichen. Er war etwas schlechter aus der Eröffnung herausgekommen. Dann tauschte sein Gegner jedoch aktive Leichtfiguren gegen passive ab und die Stellung war ausgeglichen. Zu Beginn des Endspiels sah Michael eine gute Kombination, um die Qualität zu gewinnen. Da sein Gegner falsch abtauschte konnte er sogar einen ganzen Turm erobern. Diesen großen Vorteil genügte dann zum Gewinn der Partie.

Auf Brett 3 einigte sich Peter Baur mit seinem Gegner auf Remis. Die beiden analysierten ihre Partie dann noch sehr lange im Nebenraum, konnte aber für keine Seite einen Gewinnweg finden. Somit war das angebotene Remis die richtige Entscheidung gewesen.

Es war leider nicht der Tag der Günters. Günter Hirmer auf Brett 6 musste sich geschlagen geben. Seinem Tegernheimer Gegenspieler war es gelungen in die zweite Reihe von Günter einzudringen. So gelang es diesem eine Leichtfigur zu gewinnen. Angesichts der Stellung und des Materialnachteils sah Günter keine Gewinnchancen mehr.

Auf Brett 7 kämpfte Karl-Heinz Strasser für Parsberg. In der Eröffnung war es ihm nicht gelungen seinen König in die schützende Rochade zu bringen. So bot sich seiner Gegnerin die Möglichkeit für einen starken Angriff auf den König in der Mitte. Mit einem Springeropfer machte sie Linien für die Schwerfiguren frei, gegen deren Angriff auf den König kein Kraut mehr gewachsen war.

Thomas Koch auf Brett 2 holten den zweiten Sieg für Parsberg. Er war in ein Endspiel mit Turm und Läufer für jede Seite mit fünf, und somit einem Bauern mehr als sein Gegenspieler, gegangen. Thomas bewies wieder einmal seine Endspielkenntnisse und verwandelte diesen Vorteil in einen sicheren Punkt.

Florian Mirbeth spielte auf Brett 5 lange eine ausgeglichene Partie. Leider kam er im Endspiel unter Zeitnot. So konnte er nicht mehr jeden Zug ausreichend berechnen. Nach der bestandenen Zeitkontrolle stand er leider auf Verlust. Trotz zäher Gegenwehr konnte er den Verlust der Partie nicht mehr abwehren.

Wie gewohnt spielte Ferdinand Walter auf dem Spitzenbrett die längste Partei des Tages. Beide Spieler standen vor der Zeitkontrolle etwas unter Zeitdruck, konnte diese jedoch gut meistern. Ferdinand lehnte ein angebotenes Remis ab. Nur drei Züge später spielte sein Gegenspieler eine Kombination, die Ferdinand übersehen hatte. Damit stand er auf Verlust, den er trotz zähen Ringens nicht mehr abwenden konnte.

Somit siegte Tegernheim mit 5 ½ zu 2 ½. Durch diese Niederlage bleibt die erste Mannschaft auf Platz 5. Da Post/Süd auf Platz 6 verloren hat können uns diese nicht mehr überholen und der Ligaerhalt ist gesichert. Da wir aber auch nicht mehr auf den vierten Platz aufrücken können, spielt der Ausgang des 10. und letzten Spieltags für uns keine Rolle mehr.

Tizian Wittl wird Vizemeister der Oberpfälzer Einzelmeisterschaft

Drei Spieler des TV Parsberg nahmen an der Oberpfälzer Einzelmeisterschaft in Cham teil. Tizian Wittel wurde in der MK IV Vizemeister.

Die Oberpfälzer Schachspieler trafen sich vor kurzem in Cham um die besten Spieler ausfindig zu machen. Der Schachverband Oberpfalz richtete in der dortigen Stadthalle die Oberpfälzer Einzelmeisterschaft in vier verschiedenen Spielklassen aus. Bürgermeister Martin Stoiber kam schon vor der offiziellen Begrüßung und spitzte in einige Partien hinein, als sich die Spieler warmspielten. Beeindruckt hat ihn dabei einmal die Reichweite des Schachsports, schließlich kamen die Spieler aus der ganzen Oberpfalz, aber auch die große Anzahl der jugendlichen Spieler beeindruckte das Stadtoberhaupt sehr. Auch vom Schachverein TV 1899 Parsberg waren einige Spieler in den unterschiedlichen Klassen dabei. Nachwuchstalent Tizian Wittl trat in der Meisterklasse vier an. Dabei spielte er sechs Partien an zwei Tagen. Während die erste Partie gegen Lukas Riera Galmès unentschieden endete, konnte er sich in den darauffolgenden vier Partien, gegen Alexander Nickel, Roland Neumeier, Ramona Schwarzfischer und Stigler Niklas, den Sieg sichern. Nachdem er den Vater Roland Neumeier souverän besiegt hatte, musste Tizian noch gegen Leonhard Neumeier vom SC Kelheim antreten. Nach einer spannenden Partie einigten sich beide schließlich auf ein Remis. So sicherte sich Tizian Wittl schließlich den zweiten Platz mit 5 aus 6 Punkten hinter Leonhard Neumeier mit 5,5 aus 6 Punkten. Erfreulich ist auch Wittls damit einhergehender DWZ-Sprung auf 1205. Dritter wurde Lorenz Pemsel vom Schachclub Amberg-Sulzbach.

Ebenso erfreulich sind die Ergebnisse von Jonas Bayerl und Florian Mirbeth. Jonas Bayerl spielte in der Meisterklasse drei. Damit absolvierte er 8 Spiele an vier Tagen. Das erste Spiel verlor er leider noch nach 5 Stunden Spielzeit. Durch die ungerade Spieleranzahl bekam Bayerl im zweiten Spiel spielfrei und somit einen Punkt. Am zweiten Tag aber konnte er zeigen, was er kann. Beide Spiele gegen, teilweise viel ältere Spieler hat er souverän gewonnen. Tag drei endete leider wieder punktlos. Doch am letzten Turniertag einigte er sich in der vorletzten Partie mit seinem Gegner auf ein unentschieden. Die letzte Partie gewann er noch. Somit landete der Jugendliche schließlich auf Platz 10 in seiner Meisterklasse. Auch sein DWZ Sprung auf 1310 kann sich sehen lassen.

Florian Mirbeth trat ebenfalls für den TV Parsberg an. Er spielte in der Meisterklasse 2. Auch er absolvierte das viertägige Turnier mit acht Spielen. Hier beeindruckte nicht nur die große Spieleranzahl, sondern auch die Spielstärke. Mirbeth erspielte sich mit zwei Siegen und drei Remis, 3,5 Punkte und landete in der Tabelle schließlich auf Platz 21.

Parsberg I verliert gegen Spitzenreiter Kareth-Lappersdorf III

Wie in der Hinrunde musste sich unsere Erste erneut dem unangefochtenem Spitzenreiter Kareth-Lappersdorf in der Bezirksliga 3 zu 5 geschlagen geben.

Beim zweiten Spiel der Rückrunde durfte unsere Erste den Spitzenreiter Kareth-Lappersdorf begrüßen. Wie ernst beide Mannschaften dieses Spiel nahmen, erkennt u. a. daran, dass beide Teams im Schnitt um 80 DWZ-Punkte besser aufgestellt waren als in der Hinrunde.

Auf Brett zwei kam es zu einer Revanche der Hinrunde mit vertauschten Farben. Thomas Koch spielte erneut gegen Jürgen Rohrwild. Leider lief es diesmal schlechter für uns. Während Thomas in der Hinrunde noch punkten konnte, musste er sich diesmal geschlagen geben. Sehr lange war die Partie ausgeglichen und sah nach Remis aus. Leider übersah Thomas im 25. Zug ein Abzugsschach. Der Verlust eines Turmes ohne Kompensation bedeutete auch den Verlust der Partie.

Peter Bauer auf Brett drei spielte Remis. Seine Partie war nur 12 Züge lang, dank der intensiv genutzten Bedenkzeit dauerte sie dennoch lange. Peter hatte weniger Zeit als sein Gegner und sah sich diversen Angriffsmöglichkeiten ausgesetzt. Da die Lappersdorfer bereist 1 zu 0 führten und es auf den anderen Brettern auch gut für Lappersdorf aussah, willigte Petes Gegner in sein Remis Angebot ein.

Günter Hirmer spielte auf Brett 7 gegen einen leicht besser eingestuften Lappersdorfer. Er kam aus der Eröffnung mit einem Entwicklungsnachteil heraus. Sein Turm, Springer und Läufer auf dem Königsflügel bleiben auch noch lange nach dem Ende der Eröffnung auf ihren Grundfeldern. Günter kämpfte aber beharrlich und verbesserte seine Stellung Zug um Zug. Als die Stellung schließlich ausgeglichen war einigte er sich mit seinem Gegner durch dreifache Zugwiederholung auf Unentschieden.

Auf Brett 5 spielte Florian Mirbeth gegen die einzige anwesende Dame. Anita Zwetz wiess eine um 90 Punkte bessere DWZ auf und konnte diese auch umsetzten, weswegen Florian den Punkt abgeben musste. Er war bereits aus der Eröffnung nicht optimal herausgekommen und war etwas eingeengt. Seine Gegnerin nutze dies konsequent aus, erhöhte stete den Druck. So erhielt sie schließlich einen starken Angriff, gegen den es kein Gegenmittel gab.

Nach längerer Pause konnte Christoph Knab endlich mal wieder für Parsberg spielen. Leider verlief sein Wiedereinstieg nicht wie erhofft. Sein Gegner Walter Gubler konnte in der Hinrunde Florian Mirbeth schlagen und ging auch gegen Christoph als Sieger aus dem Zweikampf heraus. Christoph verlor am Ende der Eröffnung einen Bauern. Mit einem gewagten Zug wäre später die Rückeroberung möglich gewesen. Leider hatte Christoph da nicht mehr genügend Zeit, um dies genau durchzurechnen. Eine Analyse nach der Partie zeigte, dass der Zug möglich gewesen wäre. So baute Gubler seinen Vorteil Schritt für Schritt aus, bis Christoph schließlich die Waffen strecken musste.

Unser Neuzugang Karl-Heinz Strasser hatte erst letzte Woche für die zweite Mannschaft gepunktet. Er bewies diesmal in der Ersten seine Qualitäten und holte durch ein Remis einen halben Punkt für Parsberg.

Am Spitzenbrett bewies Ferdinand Walter erneut, dass er der Punktegarant für Parsberg ist. Er spielte wie in der Hinrunde gegen Dr. Robert Weber. In der Hinrunde einigten sich beide nach langem Kampf auf ein Unentschieden. Diesmal lief es für Ferdinand besser und er konnte den Lappersdorfer schlagen. Seine Partie war wohl die interessanteste und schönste des Tages. Ferdinands Gegner rochierte falsch, so dass die geöffneten Linien auf seinen Gegner zeigten. Ferdinand eröffnete dies einen guten Angriff, den er ständig verstärken konnte. Schließlich war keine Gegenwehr mehr möglich und Ferdinand holte den einzigen Sieg für Parsberg am heutigen Spieltag.

Günter Ehrensberger auf Brett vier spielte gegen einen leicht besser eingestuften Lappersdorfer ebenfalls Remis. Seine Partie war ebenfalls sehenswert. So gab es hier ein doppeltes Opfer für einen starken Angriff auf den rochierten König. Schließlich hatte Günter vier Bauern weniger, dafür noch Springer, Läufer und Turm und sein Gegner zwei Türme. Angesichts der fortgeschrittenen Zeit, und da das Endergebnis bereits feststand, einigten er sich mit seinem Gegner auf Remis.

Insgesamt haben wir damit die Rückrunde genauso wie die Hinrunde gegen Lappersdorf mit 3 zu 5 verloren. In der Tabelle sind wir um einen Platz auf den 5. Rang abgerutscht. Wir haben 3 Punkte Vorsprung vor Post Süd auf Platz 6 und nur 2 Punkte fehlen uns zu Platz 3 und 4. Kurios sind unsere 32 Brettpunkte: Damit haben wir nach 8 Runden genauso viele Spiele gewonnen wie verloren.

U20 sichert Verbleib in der Oberpfalzliga

Nach dem doppelten Aufstieg von der Kreisliga in die Oberpfalzliga gelang es der U20 diese in einem spannenden Finale zu halten.

Letzte Saison gelang es der U20 von der Kreisliga in die Bezirksliga aufzusteigen. Nachdem diese jedoch in dieser Saison nicht gebildet wurde, erhielt der TV Parsberg das Angebot, dass die U20 gleich in der nächsthöheren Oberpfalzliga spielen dürfte. Diese bedeutet natürlich, dass die Gegner wesentlich stärker wären, da die Jugendmannschaft somit gleich zwei Ligen höher spielen würde.

Die insgesamt sechs eingesetzten Jugendlichen ließen sich davon nicht verzagen und spielten munter drauf los. An fünf Spieltagen galt es gegen sechs Mannschaften anzutreten. Nur gegen Kelheim gab es eine relativ deutliche Niederlage mit 1 zu 3. Dreimal verloren die Nachwuchstalente äußerst knapp mit 2,5 zu 1,5. Da es nur gegen Tegernheim II ein Remis gegeben hatte, stand die Mannschaft am letzten Spieltag mit nur einem Punkt da. Somit war in der letzten Runde ein Sieg notwendig, damit die Mannschaft nicht absteigen würde.

Nikita Gerber verlor leider, dafür konnten Tizian Wittl und Elias Elkhanoufi einen Punkt für Parsberg gewinnen. Somit hing alles vom Ausgang der letzten Partie ab. Jonas Bayerl ließ sich am Spitzenbrett von dem Druck nicht beeinflussen und spielte konzentriert. So gelang es ihm tatsächlich zu gewinnen und somit der Mannschaft den 6. Platz und damit den ersten Nicht-Abstiegsplatz zu sichern. Die Freude bei den Jugendlichen über den Verbleib in der Liga war da natürlich riesengroß.

Den erfolgreichen Erhalt der Oberpfalzliga sicherten an den vorangegangen Spieltagen Lena Bayerl und Lukas Dechant ab. Dank der insgesamt sechs aktiven Jugendspieler war es nie ein Problem, für die Einsätze eine vollständige Mannschaft aufzustellen.

Trainer Stefan Bayerl war sehr stolz auf sein Team und seine Nachwuchsarbeit. Herausragender Spieler der Mannschaft war Tizian Wittl, dem das Kunststück gelang, alle seine 6 Partien zu gewinnen und somit bester Spieler der ganzen Liga zu werden. Ebenfalls bei allen Spieltagen eingesetzt war Jonas Bayerl, dessen Engagement mit einer um 29 Punkte verbesserten DWZ honoriert wurde.

Parsberg II beendet Saison als Fünfter

Die 2. Mannschaft verlor nach langem Kampf knapp gegen Dietfurt und beendet die Saison auf Platz 5.

Beim letzten Spieltag der Saison für die 2. Mannschaft durfte diese Dietfurt als Gäste begrüßen. Auf Brett 2 spielte unser Neuzugang Karl-Heinz Strasser. Dieser erschein zwar leicht verspätet, spielte dafür aber um so schneller. Bereits in der Eröffnung gelang es Kare einen Bauern zugewinnen. Diesen Vorteil lies er sich nicht mehr nehmen und beendete die Partie bald mit einem Sieg für Parsberg.

Leider verlief es für Gerhard Goletz nicht so gut. Er hatte es mit einem Nachwuchsspieler der Dietfurter zu tun. Leider verlor er einen Turm und deswegen bald darauf auch die Partie. Ausgleich für Dietfurt.

Die beiden restlichen Partien verliefen sehr ausgeglichen. Nach 3 Stunden Spielzeit standen auf beiden Partien für jeden Spieler gleich viele Figuren bei ausgeglichener Stellung auf den Brettern. Manfred Mirwald auf Brett 3 beendete die Partie dann mit einem Remis. Da sein Gegner über 100 DWZ-Punkte besser war eine respektable Leistung.

Somit hingen Sieg und Niederlage von der Partie auf Brett 1 ab. Stefan Bayerl kämpfte gegen den gut 60 Punkte stärker bewerteten Patrick Stöckl. Nach 24 Zügen hatte keiner der beiden einen Vorteil, aber jeder der beiden weniger als 10 Minuten für die restlichen 16 Züge bis zur Zeitkontrolle. Beiden Spielern setzte diese Zeitnot zu. Leider unterlief deswegen Stefan ein Fehler. Trotz langer und harter Gegenwehr konnte der Dietfurter deswegen nach erfolgreicher Zeitkontrolle und über 4 Stunden Spielzeit die Partie und somit auch den Mannschaftssieg für sich entscheiden.

Unsere 2. Mannschaft beendet somit die Saison 22/23 auf dem 5. Platz von 8 Mannschaften. Wir holten 5 Punkte und 14,5 Brettpunkte. 6 von 7 möglichen Einsätzen absolvierte Gerhard Goletz, Michael Held kam auf 5 Einsätze, Albert Scheuerer und Marie-Theres Neumeier bestritten jeweils 3 Einsätze.

Parsberg I siegt kampflos

Am Samstag kurz vor dem 7. Spieltag rief uns Bavaria Regensburg an, dass sie große Personalprobleme hätten und deswegen nicht kommen würden. Bereits beim 6. Spieltag war Bavaria nur mit 7 Spielern angetreten.

Dadurch hatten die Spieler der ersten Mannschaft unerwartet frei.

Durch die 2 gewonnen Punkte und wegen der 8 zusätzlichen Brettpunkte kletterten wir in der Tabelle um einen Platz nach vorne und sind jetzt Vierter.

 

Faschings-Gaudi-Blitz

Mit einem besonderen Turnier beteiligte sich die Schachabteilung an der närrischen Zeit. Sowohl beim Jungendtraining, als auch beim normalen Schachabend, gab es ein Gaudi-Blitz-Turnier. Hier wurden nach 2 Minuten immer die Uhren angehalten. Dann zog man ein besondere Ereignis: Drehe das Brett! Springer und Läufer tauschen die Plätze! Manchmal wurden auch besondere Regeln, wie das 3-Check, eingeführt. So siegte nicht immer der bessere Spieler, sondern oft der glücklichere. Die gezogenen Reglen sorgten stets für viele Lacher und trugen so zu einem lustigen und gelungenem Abend bei.

Parsberg II verliert gegen Burglengenfeld II

Burglengenfeld war in dieser Saison bisher immer unter den ersten drei. Somit war klar, dass dieser Kampf schwierig werden würden. Wir haben uns tapfer geschlagen, unterlagen aber dann doch 3:1.

Burglengenfeld II hat eine sehr ausgeglichen Mannschaft, die auf allen Brettern gut besetzt ist. So war der Mannschaftsschnitt 200 DWZ-Punkte besser als unserer. Nichtsdestotrotz wollten wir sehen, was möglich ist.

Albert Scheuerer auf Brett 2 orientierte sich auf dem Damenflügel, während sein Gegner auf der Königsseite den rochierten König angriff. Albert unterschätzte diesen Angriff und musste im 18. Zug die Dame opfern, um nicht Matt gesetzt zu werden. Mit dem Verlust dieser wichtigen Figur dauerte das Spiel aber nicht mehr lange und die Gastgeber führten 1:0.

Zu diesem Zeitpunkt hatte Gerhard Goletz auf Brett 4 gerade eine Springergabel entdeckt und gewann eine Figur, womit wir wieder Hoffnung hatten, doch noch einen Punkt zu gewinnen.

So gelang es Marie-Theres Neumeier auf Brett 3 zwei Bauern zu erobern. Da im Endspiel jedoch noch jeder einen Turm und eine Leichtfigur hatte gestaltete sich dieses schwierig. So war es verständlich, dass Marie das Remisangebot des Gegners annahm.

Am ersten Brett war Michael Held gut aus der Eröffnung herausgekommen. Leider rochierte er etwas zu früh, wodurch sein Gegner die Möglichkeit eines Angriffs bekam. Im Endspiel standen die Figuren schließlich sehr verschachtelt, so dass es für beide Seiten nur noch wenig Möglichkeiten gab. Da beide Spieler etwas in Zeitnot waren, hoffte jeder auf einen Fehler des Gegenspielers. Nachdem jedoch beide die Zeitkontrolle geschafft hatten und die Stellung weiter ausgeglichen war, einigten sie sich auf Unentschieden.

Leider verlief die Partie von Gerhard Goletz nach dem Figurengewinn weniger erfreulich. Für die verlorene Figur erhielt der Burglengenfelder einen starken Angriff. Um diesen abzuwehren, musste Gerhard die Figur wieder zurückgeben. Anschließend gelang es dem Gegenspieler in die Bauerreihe von Gerhard einzudringen und drei Bauern zu erobern. Dieser Vorteil war im Endspiel schließlich entscheidend und Burglengenfeld gewann auf diesem Brett.

Insgesamt hatten wir uns wacker geschlagen, unterlagen aber. In der Tabelle konnten wir den 5. Platz halten. Am letzten Spieltag geht es für uns um Platz 4 bis 6 von 8 Mannschaften.

Parsberg I siegt erneut gegen Post/Süd Regensburg

Einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf erkämpfte sich die erste Mannschaft. Beim ersten Spiel der Rückrunde konnte diese erneut den direkten Gegner um den Abstieg besiegen.

Während die Regensburger im Hinspiel nur zu siebt angetreten waren, konnten sie diesmal alle acht Bretter besetzen. Auf Wunsch der Gastgeber startete der Kampf erst um 10.00 Uhr, womit alle ausgeschlafen zum Wettkampf erscheinen konnten.

Auf Brett 2 kam es zu einer Wiederholung der Hinrunde. Thomas Koch spielte erneut gegen Werner Holger. Die beiden spielten eine schnelle und kurze Partie. Wie in der Hinrunde einigten sie sich auf ein Unentschieden.

Günter Ehrensberger hatte es im Hinspiel mit einem um 300 Punkte besseren Gegner zu tun. Auch diesmal war sein Gegner stärker eingestuft, diesmal um immer noch stattliche 100 Punkte. Nach 19 Zügen wurde Günter bereits ein Remis angeboten. Günter gibt eigentlich so früh ungern Remis, im Sinn der Mannschaft und angesichts der Stellung schlug er jedoch ein.

Der Gegner von Martin Pfisterer war mit einer um 250 Punkte besseren DWZ wesentlich stärker als Martin eingestuft. Martin fand nicht immer die besten Züge und stand schließlich etwas schlechter. Frech bot er ein Remis an, dass der Regensburger überraschend annahm. So sicherte Martin einen weiteren halben Punkt für Parsberg.

Eine starke Leistung spielte Florian Mirbeth. Sein Gegner war um 50 Punkte besser eingestuft. Florian nutze beharrlich die Fehler seines Gegners, verbesserte stets seine Stellung und gewann schließlich dank einer Springergabel einen Turm. Die Aufgabe seines Gegners war da mehr als verständlich.

Stefan Bayerl spielte auf Brett 8 gegen eine schwächer eingestufte Spielerin. Diese überlegte sehr lange und kam deswegen schon bald in Zeitnot. Stefan spielte souverän und fand ab dem 11. Zug stets den besten Zug bis zum Ende der Partie, wie die Computeranalyse später zeigte. So sicherte Stefan mit einem Sieg einen Punkt für Parsberg.

Peter Bauer musste auf Brett 3 erneut gegen einen um fast 200 Punkte besseren Gegner antreten. Er opferte einen Bauern, um dafür die bessere Entwicklung zu bekommen. Leider platzierte er dann seinen Springer auf der falschen Seite. So konnte sein Gegner großen Druck aufbauen. Der Entwicklungsvorsprung ging verloren und später die ganze Partie.

Auf Brett 8 spielte Manfred Mirwald gegen einen schwächer eingestuften Regensburger. Manfred gewann erst einen Bauern, dann einen Springer. Im Endspiel hieß es dann 4 Bauern gegen 5 Bauern plus Springer. Leider war die Stellung so, dass die Umwandlung dieses Vorteils doch etwas dauerte. Aber schließlich wurde auf diesem Brett der zweite Punkt für Parsberg geholt.

Ferdinand Walter hatte es auf Brett 1 wieder mit dem etwa gleich starken Dr. Depner zu tun. Die Partie am Spitzenbrett war die spannendste und abwechslungsreichste des Tages. Für jeden Spieler gab es Höhen und Tiefen und jeder stand besser und dann wieder schlechter. Beide gerieten in große Zeitnot. Dies sogar zweimal, da alle zwei nach der ersten Zeitkontrolle schon bald erneut in Zeitbedrängnis gerieten. Noch dazu spielten sie ein sehr kompliziertes Endspiel. Wie beim Hinspiel, diesmal nur mit vertauschten Farben, kämpften sie erneut so lange, bis nur noch die beiden Könige auf dem Brett standen und die Partie deswegen unentschieden endete.

Unsere erste Mannschaft siegte dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Die hinteren Bretter gewannen gegen schwächere Gegner. Die vorderen Bretter sorgten mit Remis dafür, dass die Regensburger nicht ausgleichen konnten. So holte unsere Erste gegen Post/Süd den zweiten Mannschaftssieg in dieser Saison.

In der Tabelle bleibt die erste Mannschaft auf dem 5. Platz und ist somit auf einem Nicht-Abstiegsplatz. Die Mannschaft von Post/Süd Regensburg liegt jetzt 3 Punkte hinter uns auf dem Abstiegsplatz, während Tegernheim und Riedenburg nur noch zwei Punkte Vorsprung haben. Dank dem doppelten Erfolg gegen Post/Süd sind wir dem Saisonziel Klassenerhalt ein großes Stück nähergekommen.

Parsberg II verliert gegen Riedenburg II

In der Kreisliga 2 Süd kam es am Sonntag zum Duell des zweiten gegen den dritten. Leider mussten wir uns relativ deutlich den Riedenburgern geschlagen geben.

Zum kleinen Spitzenduell kam es für die zweite Mannschaft. Wir durften vier gutgelaunte Riedenburger begrüßen. Nach der Freigabe wurde auf allen vier Brettern hart gekämpft. Nach einer Stunde Spielzeit zeigte sich kein Trend ab. Alle vier Begegnungen standen ausgeglichen.

Albert Scheuerer auf Brett 2 gelang in ein eigentlich ausgeglichenes Turmendspiel. Als es dort zum Abtausch der Türme kam verrechnete er sich leider und seinem Gegner blieb ein Turm übrig. Diesen Vorteil nutze der Riedenburger konsequent aus und errang nach kurzer weiterer Spielzeit den ersten Punkt für die Gäste.

Gerhard Goletz spielte eine äußerst abwechslungsreiche Partie. Im gelang es zunächst den Turm und einen Läufer seines Gegners einzusperren. Leider konnte er diesen Vorteil nicht ausnutzen, da die Bauern des jungen Riedenburger bedrohlich Richtung Umwandlung wanderten. Gerhard musste schließlich Springer und Läufer für einen Turm hergeben. Das Endspiel hier war extrem spannend, aber schließlich konnte der Riedenburger seinen Qualitätsvorteil durchsetzen und den zweiten Punkt erobern.

Am Spitzenbrett kam es ebenfalls zu einer sehenswerten Partie. Der Gegner von Michael Held hätte mit gegensätzlichen Rocharden in eine sehr wilde Partie überleiten können. Er entschied sich aber für gleiche Rochaden. Hier drohte Michael zunächst mit einem Erstickungsmatt. Diese konnte zwar abgewehrt werden. Dafür ergab sich die Gelegenheit für den Parsberger seine Dame zunächst zu opfern, um diese dann mit Qualitätsgewinn wieder zurückzugewinnen. Im Endspiel drohte Michael Held dann noch ein Treppenmatt, bevor er den ersten Punkt für Parsberg holte.

Jetzt hing alles an Marie-Theres Neumeier. Nur durch einen Sieg hätte sie Parsberg in ein Unentschieden retten können. Auf ihrem Brett stand ein Turmendspiel, die meist Remis ausgehen. Marie kämpfte lange und hart für die Mannschaft. Sie hätte mehrmals durch Dauerschach ein Remis erzwingen können, verzichtete aber im Sinne der Mannschaft darauf. Leider kam es dann so, wie es oft in solchen Situationen kommt: Der Riedenburger schätzte die Stellung etwas besser ein und Marie musste sich nach fast 5 Stunden Spielzeit geschlagen geben. Trotzdem: Hut ab vor diesem Kampfwillen und dem Einsatz für die Mannschaft!

Somit verloren Parsberg II diesen Wettkampftag mit 1:3. In der Tabelle rutschten wir leider vom dritten auf den fünften Platz ab, da die restlichen Begegnungen für uns äußerst ungünstig ausgingen. So verlor der bisherigen Spitzenreiter Burglengenfeld gegen Dietfurt, weshalb diesen an uns vorbeiziehen konnten.

Bilder: Gespannt wurde die entscheidende Begegnung zwischen Marie-Theres Neumeier und Johann Minch von den restlichen Mannschaftsmitgliedern verfolgt. - Die kuriose Stellung bei Gerhard Goletz.

Parsberg I siegt beim Abstiegsduell

Am 5. Spieltag kam es zum Kellerduell zwischen unserer Ersten und Post/Süd aus Regensburg. Mit 4,5 zu 3,5 konnte Parsberg dieses knapp für sich entscheiden.

Die Vorzeichen für das Duell um die rote Laterne waren gut, da Post/Süd so fair war, uns bereits am Vortag mitzuteilen, dass sie nur mit 7 Spielern antreten werden. Somit führten wir bereits mit 1:0. Dafür erschienen die Regensburger mit Bestbesetzung. Nur auf Brett 2 waren diese bezüglich der DWZ schlechter als der jeweilige Parsberger. Teilweise waren die Post Südler über 300 DWZ-Punkte besser. Auch der Gesamtschnitt von Post Süd war mit 160 DWZ-Punkte deutlich besser. Dem entsprechend entwickelte sich ein sehr konzentrierter Spieltag. Nach einer Stunde waren alle 7 Partien noch ausgeglichen. Keinem Spieler war es bis dahin gelungen eine Figur zu gewinnen. Auf allen Brettern ging es um die bessere Position.

Dauerersatzspieler aus der 2. Mannschaft Stefan Bayerl hatte es z. B. mit einem um 240 Punkte besseren Gegner zu tun. Nach 12 Zügen bot Stefan Remis an, was sein Gegner annahm. Zu diesem frühen Zeitpunkt war die Stellung ausgeglichen. Es hätte für jeden noch viele Möglichkeiten gegeben, aber auch viele Möglichkeiten für Fehler. Gegen so einen starken Gegner war das Remisangebot eine kluge Wahl.

Mirbeth Florian gelang es auf Brett 5 gegen einen um über 100 Punkte besseren Gegner Remis zu halten. In seiner Partie entwickelte sich ein Kampf um das Zentrumsfeld d5. Die Stellung war schließlich für den Regensburger leicht vorteilhaft. Da es aber keinen eindeutigen Gewinnweg gab, nahm dieser das Remis an.

Thomas Koch spielte auf Brett 2 Remis. Bei ihm endete die Partie schließlich in einem Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern, die ja meist unentschieden enden. Auf Brett 3 hatte es Peter Baur mit einem über 150 Punkte stärkerem Gegner zu tun. Peter hatte einen Angriffsplan, den sein Gegenspieler vereiteln konnte. Dann kam Peter mächtig unter Druck, musste einen Läufer hergeben, Mattdrohungen abwehren und sich trotz seiner zähen Gegenwehr schließlich geschlagen geben.

Die kurioseste Partie des Tages gab es auf Brett 6. Martin Pfisterer spielte gegen einen fast 200 Punkte besseren Gegner. Erst im 29. Zug wurde eine Figur geschlagen. Daher stand auf dem Brett eine sehr verschachtelte Stellung. Martins Gegner schlug in diese etwa überraschend ein. Es entwickelten sich Möglichkeiten für beide Spieler. Mit Zeitdruck zum Schluss hier einen halben Punkt durch ein Remis zu erkämpfen war schließlich eine starke Leistung.

Auf dem Spitzenbrett spielte Ferdinand Walter gegen den fast gleichstarken Dr. Depner. Beide spielten auf hohem Niveau und die gewählte Eröffnung nahezu klassisch. Beide kannten die Theorie und die richtigen Züge. Die Partie endete schließlich in einem Turmendspiel, bei dem Ferdinand einen Bauern weniger hatte. Sein Gegner übersah einen Gewinnzug, danach war das Remis die logische Folge war.

Spieler des Tages war Günter Ehrensberger. Dieser spielte auf Brett 4. Sein Gegner war 304 DWZ-Punkte besser. Nach gegensätzlichen Rochaden gab es eine gute Möglichkeit für seinen Gegner. Beide gerieten schließlich in Zeitnot und hatten nur noch wenige Minuten Gesamtbedenkzeit. Auch hier hatte jeder wieder Möglichkeiten, die aber immer rechtzeitig verteidigt wurden. So bemerkte Günter gerade noch eine mögliche Gabel. Nach einem falschen Damenzug konnte Günter Matt drohen, das nicht mehr zu verteidigen war. Die längste Partie des Tages, mit einer sehr langen Zeitnotphase, gegen eine wesentlich stärken Gegner zu gewinn, war eine extrem starke Leistung!

Somit ging es bei den gespielten Partien 3,5 zu 3,5 aus. Wegen des kampflosen Punktes auf Brett 8 gewann unserer erste jedoch dieses Duell. Unsere Gegner von Post Süd übernehmen in der Tabelle deswegen die rote Laterne von uns. Parsberg klettert auf Platz 5 und ist erstmals auf einem Nichtabstiegsplatz. Hoffen wir, dass wir dies verteidigen können, um in der Bezirksliga zu bleiben.

 

Günter Ehrensberger (2. von rechts) sicherte den Sieg:

Erster (erspielter) Saisonsieg für Parsberg II, Erste verliert

Mit einer angespannten Erwartungshaltung fuhren wir nach Kelheim, war doch die fünfte Mannschaft dort bisher stets geschlagen worden. Etwas verängstigt, ob wir der Favoritenrolle gerecht werden, wurden wir in Kelheim von den Mitgliedern des Schachklubs sehr warmherzig begrüßt, aber der Spielsaal war dafür sehr kühl. So spielten mehrere Spieler der insgesamt sechs anwesenden Mannschaften mit ihren Winterjacken. Leider gab es auch keine Kaffee. Den besten Start erwischte Michael Walter. Bereits in der Eröffnung konnte er einen Bauern gewinnen. Bei einer längeren Kombination mit dem Abtausch mehrerer Figuren konnte er zusätzlich eine Leichtfigur gewinnen. Damit war die Partie entschieden und Michael sicherte bereits nach einer Stunde und 15 Minuten den ersten Mannschaftspunkt. Auf Brett eins hatte der Gegner von Michael Held eine Gabel übersehen, die zu einem Figurengewinn geführt hätte. Beim Versuch, diesen mit einem Angriff auf die Dame zu verhindern übersah er ein drohendes Matt, so dass diese Partie nach nur 15 Zügen mit dem zweiten Punkt für Parsberg endete. Auf Brett drei übersah der Gegner von Gerhard Goletz ein Abzugsschach, so dass dieser die Dame gegen einen Bauern gewinnen konnte. Sein Gegner spielte dann noch weiter, konnte aber gegen diesen Materialnachteil nichts ausrichten. Den längsten Kampf gab es auf Brett vier. Lena Bayerl hatte leider zunächst übersehen, dass einer ihrer Läufer nicht gedeckt war. Sie kämpfte jedoch weiter und gewann die Figur zurück. Ihre Gegnerin hatte zwar noch zwei Mehrbauern, war sich aber bei der Stellung nicht sicher, ob diese für einen Sieg ausreichen würden. Deswegen willigte sie in das Remis-Angebot von Lena ein. In der Tabelle kletterte Parsberg II dank dieses souveränen Sieges vom fünften auf den dritten Platz vor.

Spruch des Tages von Gerhard Goletz: „Bin ich froh, dass die keinen Kaffee haben. Bei den Temperaturen hier müssten wir den schlecken.“

Einen rabenschwarzen Tag erlebte dafür die erste Mannschaft. Obwohl wir einen besseren DWZ-Schnitt hatten, unterlagen wir deutlich mit 6 zu 2. Einzig Ferdinand Walter war es vergönnt zu gewinnen. Er hatte von Anfang an Raumvorteil, den er weiter ausbaute und letztlich durch eine taktische Kombination in ein gewonnenes Endspiel umwandelte mit einem Freibauern, der nicht aufzuhalten war. Einen sehr schlechten Tag erwischte Thomas Koch, der bereits in der Eröffnung in Probleme geriet. Sein Gegner spielte sehr stark weiter, opferte die Qualität und ließ Thomas’ König nicht entkommen. Auf Brett 3 verlief Peter Baurs Partie relativ unspektakulär. Allerdings hatte Peter in einem nur leicht schlechteren Endspiel einen Aussetzer, mit dem er glatt einen Bauern verschenkte und folglich klar verlor. Bei Günter Ehrensberger sah es anfangs sehr gut aus. Ein gewaltiger Fehler seines Gegners brachte ihm bereits im sechsten Zug eine Gewinnstellung ein. Danach spielte er aber zu zögerlich, ließ sich die Partie aus der Hand nehmen und verlor am Ende sogar. Genau anders herum verlief es auf Brett 5, wo Florian Mirbeth nach und nach in Nachteil geriet. Zum Schluss schätzte sein Gegner jedoch die Stellung falsch ein und vereinfachte in ein vermeintlich gewonnenes Endspiel, das Florian aber erfolgreich remis halten konnte. Günter Hirmer hatte mit Raumknappheit zu kämpfen. Seine Stellung war bereits schwierig. Als er dann einzügig eine Figur einstellte, war die Partie vorbei. Nachdem er sich gezielt auf seinen Gegner vorbereitet hatte, kam Stefan Bayerl sehr gut aus der Eröffnung, sogar mit einem frühen Mehrbauern. Danach verbrauchte er allerdings etwas zu viel Zeit, sodass er trotz immer noch besserer Stellung ein Remisangebot seines Gegners annahm. Manfred Mirwald konnte mit Schwarz sehr bald ausgleichen. Die Partie verlief ziemlich ruhig, bis Manfred ohne Not kurz hintereinander erst einen Bauern und dann noch einen Läufer einstellte. Insgesamt eine Anhäufung von sehr ärgerlichen Fehlern, die zu dieser deutlichen Niederlage führte. In der Tabelle bleiben wir damit Schlusslicht auf dem sechsten Platz. Am nächsten Spieltag geht es gegen den fünften, den wir mit einem Sieg überholen könnten. Hoffen wir, dass wir uns an diesem Spieltag mit Blackouts verausgabt haben und es dann besser läuft.

Parsberg I verliert knapp gegen Kareth-Lappersdorf III

Wenn man als aktuell letzter zum Erstplatzierten fährt, hat man meist keine hohen Erwartungen. Aber selbst die Tatsache, dass die erste Mannschaft wieder zwei Ersatzspieler aus der zweiten benötigte, trübte unsere Stimmung nicht. Guten Mutes traten wir zum Auswärtsspiel an. Den besten Start hatte Peter Baur. Dieser hatte sich exzellent vorbereitet und sein Gegner spielte prompt die von Peter erhoffte Eröffnung. Durch diesen Vorteil konnte Peter von Beginn an Druck ausüben und seine Stellung stets verbessern. Der Lohn seiner Vorbereitung war ein Sieg nach 2,5 h Spielzeit. Zu diesem Zeitpunkt sah es nicht schlecht für uns aus. Bis auf Brett 8 waren die Partien ausgeglichen. Michael Held hatte es in der französischen Abtauschvariante mit einem ungewöhnlichen Verlauf zu tun, bei dem beide Gegner auf die Rochade verzichteten. Im Endspiel erspielte sich sein Gegenspieler erst einen Freibauern. Nach einem übersehenen Zug gewann sein Gegner zwei Bauern und deswegen kurz darauf die Partie. Somit glichen die Gastgeber aus. Auf Brett 1 hatte Ferdinand Walter einen furchtbaren Aussetzer und verwandelte seinen Eröffnungsvorteil in eine sehr unangenehme Stellung. Deshalb sah er sich gezwungen, das fast überraschende Remisangebot seines Gegners anzunehmen. Zu diesem Zeitpunkt sah es für das Mannschaftsergebnis auch noch ganz gut aus. Denn Günter Hirmer hatte seinen Gegner gut im Griff und erspielte sich einen großen Vorteil, den schließlich auch in einen Materialgewinn verwerten konnte. Dann ging es plötzlich bergab. Mit ein paar aufeinanderfolgenden Fehlern, wurde aus Mehrfigur, zwei Figuren gegen Turm und daraus am Ende Qualität weniger. Da der Gegenspieler nur noch sehr wenig Bedenkzeit hatte, bot dieser Remis an, welches Günter nach gründlicher Prüfung, ob er nicht doch auf Risiko gehen sollte und auf einen Sieg mittels Zeitüberschreitung spielen sollte, annahm. Florian Mirbeth hatte nicht seinen besten Tag. Er verlor zu Beginn des Mittelspiels eine Figur. Diesen Vorteil nutzte sein Gegner: Er machte keine Fehler und baute seinen Vorteil konsequent aus, sodass Florian nur noch die Aufgabe blieb. Auf Brett zwei schaffte es Thomas Koch trotz einer sehr trockenen Eröffnung die Partie komplizieren und erreichte ein für den Gegner schwer zu spielendes Turmendspiel. Dort unterlief diesem ein schwerwiegender Fehler, der Thomas zwei Mehrbauern einbrachte. Lehrbuchmäßig spielte Thomas weiter und verwandelte seinen Vorteil in einen Punkt für Parsberg. Insgesamt stand es jetzt 3:3, es war schon Viertel vor eins und fast 4 Stunden gespielt. Wenn die letzten beiden Partien remis enden würden, wäre uns ein überraschendes Unentschieden gegen den Tabellenersten gelungen. Martin Pfisterer spielte mit schwarz und war sehr lange ausgeglichen. Dann manövrierte er sich aber in kleinere Probleme, die zu einer zunehmend passiven Stellung führten. Zum Schluss konnte er den Schwachpunkt nicht gut genug verteidigen und büßte zwei Bauern ein, was im späten Endspiel mit dem Punktverlust gleich zu setzen ist. Nicht besser erging es Stefan Bayerl. Dieser stand immer ausgeglichen oder sogar etwas besser als sein Gegner. Im Endspiel entschied er sich leider für den falschen Plan. Sein König blieb auf der falschen Seite des Brettes und konnte nicht eingreifen, als sein Gegner dort zwei Bauern eroberte. Mit dieser Niederlage bleiben wir leider auf dem letzten Platz. Allerdings sind unsere bisherigen Gegner aktuell auf Platz 1 bis 3 der Tabelle. Jede dieser Begegnungen endete knapp und es wäre mit etwas Glück wohl auch immer ein Sieg für uns möglich gewese

Parsberg II gewinnt kampflos

Voller Tatendrang, gute aufgestellt und bester Laune warteten wir auf unsere Gegner, als der Anruf eine Viertelstunde vor Spielbeginn kam, dass die Kelheimer abgesagt hatten und kampflos aufgaben. Etwas ärgerlich, da die Bretter aufgebaut waren und so mancher von uns gestern extra früher ins Bett ging, um fit zu sein.

Von Manfred Mirbeth kam dann der Vorschlag, wenn wir schon da wären, wir doch gegeneinander Schach spielen könnten. So legte die zweite Mannschaft eine spontane Übungseinheit ein.

In der Tabelle kletterten wir durch den Punktgewinn um einen Platz auf den fünften Platz vor.

Jugendmannschaft steigt auf

Jahreshauptversammlung TVP Abteilung Schach

Oberpfälzer Schulschach-Meisterschaft

Am 18.11.22 fand in der Mittelschule Parsberg die Schulschach-Meisterschaft der Oberpfalz statt. Die Schachabteilung des TVP unterstützte dieses Turnier. So stellten wir Schiedsrichter und sorgten für das Catering und sorgten so dafür, dass die Veranstaltung ein großer Erfolg wurde.

Hier der Zeitungsartikel über das Turnier:

Parsberg I und II gegen Tegernheim I und III

Beim zweiten Spieltag kam es für beide Parsberger Mannschaften zu einem Duell gegen Tegernheim.

Die erste Mannschaft durfte gegen die erste der Tegernheimer antreten. Mannschaftsführer Ferdinand Walter hatte es wieder einige Mühe gekostet acht Spieler zu finden, aber Dank der Verstärkung aus der zweiten Mannschaft waren die Parsberger vollständig angetreten. Der DWZ-Schnitt der beiden Mannschaften sprach leicht für Tegernheim, da diese auf den hinteren Brettern stärker aufgestellt waren. Gegen denselben Gegner wie in der Vorsaison begann Ferdinand Walters Partie auch mit einer sehr ähnlichen Eröffnung – wieder mit kleinem Vorteil, der sich nach ein paar Ungenauigkeiten des Gegners immer weiter verstärkte. Am Ende konnten nicht mehr alle Drohungen verteidigt werden und Ferdinand gewann. Auch Thomas Koch erspielte sich in der Eröffnung einen noch viel größeren Vorteil. In der relativ geschlossenen Stellung fand er jedoch keinen Weg entscheidend durchzubrechen. Nach ein paar Abtäuschen blieb schließlich nur noch ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern – ein klares Remis. Ähnlich lief es auf Brett drei, wo sich Peter Baur zunächst in einem klar besseren Endspiel wiederfand. Auch er sah den richtigen Gewinnweg leider nicht. Stattdessen tauschte er unglücklich ab, sodass sich auch hier der Gegner mit ungleichen Läufern in ein Unentschieden retten konnte. Günter Ehrensberger begann seine Partie sehr stark und startete einen Königsangriff, aus dem sich sein Gegner nur knapp retten konnte. In dem resultierenden, zwar besseren aber extrem komplizierten, Endspiel mit Dame gegen zwei Türme unterliefen Günter leider ein paar Fehler, die dann sogar noch zu einer Niederlage führten. Auf Brett fünf kam Florian Mirbeth zu Beginn etwas in Nachteil. Er verteidigte jedoch gut und konnte die Stellung nach und nach wieder ausgleichen und ein Remis halten. Günter Hirmer hatte leider einen sehr schlechten Tag und kam gegen seine starke Gegnerin gleich in der Eröffnung stark in Bedrängnis. Kurzzeitig schien es, als könne er sich nochmal befreien und Gegenspiel entwickeln. Dieses wurde aber gut pariert und Günter verlor die Partie. Auch Martin Pfisterer kam nicht besonders gut aus der Eröffnung. Die Situation verschlimmerte sich immer mehr: Zuerst ging ein Bauer verloren, danach die Qualität, bis schließlich der gegnerische Stellungs- und Materialvorteil einfach zu groß wurden. Auf Brett acht gelang es Stefan Bayerl leider nicht, die Fehler seines Gegners in der Eröffnung auszunutzen. Sein anfangs großer Vorteil löste sich im Verlauf der Partie auf. Am Ende einigte er sich mit nur noch leicht besserer Stellung auf ein Remis, was angesichts des deutlich höher gewerteten Gegners dennoch ein gutes Ergebnis ist. Insgesamt gewann Tegernheim den Wettkampf mit 3 zu 5, was in der Bezirksliga Süd momentan leider den letzten Platz für die Parsberger bedeutet.

Während die erste Mannschaft ein Heimspiel hatte, musste die zweite Mannschaft nach Tegernheim fahren, wo sie von der dritten Mannschaft empfangen wurden. Wegen der Verstärkung für die erste Mannschaft kam Tizian Wittl zu seinem ersten Einsatz. Da die zweite Mannschaft von Tegernheim ebenfalls spielte, waren 20 Schachspieler anwesend, von denen Tizian mit Abstand der jüngste war. Er zeigte aber keinerlei Lampenfieber, spielte munter drauf los und erwies sich seinem Gegner stets auf Augenhöhe. Nachdem die Leichtfiguren abgetauscht waren, sah er eine Gabel und eroberte so einen Turm. Diesen Vorteil verwandelte er in einen sicheren Punktgewinn. Michael Walter wählte eine aggressive Eröffnung und setzte seine Gegnerin von Beginn an unter Druck. Ihm gelang es so zwei Bauern zu erobern. Seine Gegenspielerin wehrte sich noch lange, aber im Endspiel setzte sich dieser Vorteil durch. Trotz des zwei zu null Rückstands gaben die Tegernheimer nicht klein bei und kämpften weiter. Selbst als alle anderen Partien bereits beendet waren spielten Michael Held und Gerhard Goletz immer noch. Michael Held hatte ein Turmendspiel mit einem Minusbauern vor sich. Trotz all seiner Bemühungen konnte sich sein Gegner nach über 4,5 Stunden durchsetzen. Bei Gerhard Goletz dauerte es sogar noch etwas länger. Er hatte zunächst einen vielversprechenden Angriff, den sein Gegner jedoch gut parierte. Anschließend war die Partei sehr lange ausgeglichen. Im späten Endspiel übersah Gerhard eine Gabel, die den Partieverlust bedeutete. Somit endete das Duell der Mannschaften 2 zu 2 und die zweite Mannschaft konnte sich über den ersten Punkt freuen. Damit liegt Parsberg II aktuell auf dem 6. Platz in der Kreisklasse II Süd von 8 Mannschaften. 

Schachturnier an der Realschule

 

Die Schachabteilung veranstaltete am letzten Schultag vor den Allerheiligen-Ferien an der Edith-Stein-Realschule ein Schachturnier.

Mitte November findet das Schulschachturnier der Oberpfalz an der Mittelschule in Parsberg statt. Zur Vorbereitung auf dieses Ereignis veranstaltete die Schachabteilung des TV Parsberg an der ESR ein Schachturnier für die Schüler*innen der Real- und Mittelschule. 31 Schüler meldeten sich dafür an. Nach einer kurzen Einweisung über das Verhalten bei Schachturnieren durch den Jugendleiter des TVP Stefan Bayerl ging es auch schon los. In neun Runden spielten die Schüler*innen immer wieder gegen neue Gegner. Gesamtsieger wurde schließlich Jonas Bayerl. Aber alle Teilnehmer waren von der schönen Atmosphäre, den teilweise sehr spannenden Partien und der Abwechslung kurz vor den Ferien sehr angetan. Wegen dem erfolgreichen Turnier und der guten Spielweise der Schüler*innen werden bei der Schulschachmeisterschaft der Oberpfalz jeweils eine Mannschaft der Real- und Mittelschule versuchen, in das Turniergeschehen einzugreifen.

Neue Vereinsturniere

Unsere interne Turniersaison startet wieder:

 

Langzeit (1h plus 30sec./Zug): 16.11.22, 14.12.22, 25.01.23, 01.03.23, 19.04.23, 17.05.23

Kurzzeit (20min plus 10sec./Zug): 23.11.22, 11.01.23, 01.02.23, 15.03.23, 03.05.23, 24.05.23

Hier wieder zwei Runden pro Spieltag.

Beginn ist jeweils um 20.00 Uhr, wobei wir hier gerne Rücksicht auf die einzelnen Bedürfnisse der Teilnehmner nehmen. Sollten Jugendliche mitspielen wollen verlegen wir deren Spielbeginn auf 19.00 Uhr. Natürlich dürfen Spiele auch an den Analyse-Abenden stattfinden. Ausstehende Partien nach Pfingsten werden dann terminiert.

Außerdem ist geplant:

07.12.22 Blitzturnier

21.12.22 Weihnachtsblitz

15.02.23 Faschingsgaudi-Blitz

29.03.23 Blitzturnier

Turnierleiter Christoph Knab und der Abteilungsleiter hoffen auf zahlreiche Teilnehmer.

Parsberg I und II verlieren unglücklich

Leider startete die neue Schachsaison für unsere beiden Mannschaften mit einer unglücklichen Niederlage.

Unsere erste Mannschaft durfte am ersten Spieltag nach Riedenburg fahren. Bereits im Vorfeld hatte es leider viele Absagen gegeben, sodass Stefan Bayerl aus der zweiten Mannschaft aushelfen musste. Michael Walter erfuhr in der Nacht vor dem Spiel, dass er Kontakt mit einer Corona-infizierten Person gehabt hatte. Sportlich fair wollte er niemanden gefährden und verzichtete auf seinen Einsatz. Dies bedeutete jedoch, dass das achte Brett leer blieb und Riedenburg 1 zu 0 führte. Thomas Koch und Manfred Mirwald konnten in Riedenburg gegen jeweils stärkere Gegner gewinnen. Mit Schwarz erspielte sich Thomas schon bald einen kleinen Vorteil, den er konsequent weiter ausbaute und im Endspiel schließlich in einen klaren Sieg verwandelte. Auch Manfreds Partie entwickelte sich zu einem besseren Endspiel – zunächst zu einem Bauernendspiel und anschließend zu einem Damenendspiel – denn beide Seiten konnten jeweils einen Bauern umwandeln. Mit zwei Mehrbauern brachte der erneute Damentausch schließlich die Entscheidung. Ferdinand Walter und Florian Mirbeth gelang das Kunststück gegen Gegner, die 200, bzw. sogar 300 DWZ-Punkte stärker gelistet waren, jeweils Remis zu spielen. Ferdinand stand von Beginn an deutlich besser, zwischenzeitlich sogar klar auf Gewinn. Da er den richtigen Weg jedoch nicht sah und sein Gegner hartnäckig verteidigte, endete die Partie leider nur Remis. Florian spielte eine sehr abwechslungsreiche Partie mit vielen Möglichkeiten für beide Spieler. Er behielt dabei immer den Überblick und wickelte schließlich in eine sichere Remisstellung ab. Auch Stefan Bayerl erkämpfte ein Unentschieden und bewies, dass er spieltechnisch auch dauerhaft in der ersten Mannschaft eingesetzt werden könnte. Pechvogel des Tages war Peter Baur, der eine eigentlich aussichtsreiche Stellung innerhalb von zwei Zügen in eine unabwendbare Niederlage umwandelte. Da auch Günter Hirmer seine Partie verlor, gewann Riedenburg denkbar knapp mit 4,5 zu 3,5. Dieses knappe Ergebnis schmerzt natürlich, wenn man bedenkt, dass wir nur zu siebt angetreten sind. Die zweite Mannschaft durfte zu Bavaria VII nach Regensburg fahren. Dort spielte gleichzeitig die zweite Frauen Bundesliga und die Frauen Regionalliga. So kam es zu der für Schach immer noch ungewöhnlichen Situation, dass von den 48 anwesenden und Schach spielenden Personen 41 Frauen waren. Gerhard Goletz bekam es mit dem oberpfälzischen U8 Meister zu tun, der eine vorläufige DWZ von 1300 hat. Aktuell spielt er in der U10 um gegen stärkere Gegner zu spielen. Zum Glück wusste Gerhard davon nichts und spielte munter drauf los. So gelang es ihm die Dame zu erobern. Danach spielte er auf Sicherheit, brachte seine Stellung in Ordnung und nutzte erst dann seinen Figurenvorteil, um ein einen siegbringenden Angriff zu starten. Albert Scheuerer hatte eine meist ausgeglichene Stellung vor sich. Nach einem größeren Abtausch drohte sein Gegner immer wieder einen der verblieben Bauern zu erobern. Albert wusste dies immer wieder zu verhindern und drohte selbst immer wieder einen Mattangriff zu starten. Da dies sein Gegner immer rechtzeitig erkannte, war das Remis logisch. Michael Held hatte in der Eröffnung etwas überhastet gezogen und musste deswegen lange gegen einen positionellen Nachteil ankämpfen. Gerade als er mit einer schönen Kombination die Qualität gewonnen hatte, unterschätzte er einen Angriff, der schließlich zum Matt führte. Marie-Theres Neumeier hatte sehr lange eine ausgeglichene Stellung vor sich. Dann glaubte sie mit der Dame einen Bauern gewinnen zu können. Leider übersah sie, dass ihre Dame dann keine Fluchtfelder mehr hatte. Durch diesen Fehler war die Partie entschieden. Somit verlor auch die zweite Mannschaft mit dem knapp möglichsten Ergebnis 1,5 zu 2,5.

Ferdinand Walter doppelter Vereinsmeister

Die vor fast einem Jahr gestartete Vereinsmeisterschaft wurde jetzt beendet. Turnierleiter Christoph Knab war es mit viele Geduld gelungen, dass die noch fehlenden Partien nachgeholt wurden. Am vergangenen Mittwoch wurde die letzte noch ausstehende Partie ausgespielt. Ferdinand Walter blieb seiner Favoritenrolle gerecht und gewann die interessante Partie gegen Florian Mirbeth. Bei der gespielten Caro Kann Verteidigung gab es viele Möglichkeiten und die Kiebitze hatten reichlich Gelegenheit zum Mitdenken. Da Ferdinand Walter auch von seinen restlichen sieben Partien sechs gewonnen und nur gegen Günter Hirmer einen halben Punkt abgegeben hatte wurde er souverän Meister in der Kategorie Langzeitpartie (45min + 30 Sekunden pro Zug). Peter Bauer wurde mit 6 Punkten zweiter. Dieser wurde nur von Ferdinand Walter geschlagen und gab zweimal Remis, alle anderen Partien gewann er. Den dritten Platz sicherte sich Günter Hirmer mit 5 Punkten aus 8 Spielen. Lobenswert ist, dass alle Teilnehmer trotz der Widrigkeiten durch die Pandemie und der langen Turnierdauer bis zum Schluss durchhielten und alle angesetzten Partien gespielt wurden.

In der Kategorie Kurzzeitpartie (20 min + 2 Sekunden pro Zug) steht ebenfalls schon Ferdinand Walter als Sieger mit 8 aus 9 möglichen Punkten fest. Den zweiten Platz sicherte sich Christoph Knab mit 7 Punkten. Der dritte Platz hängt vom Ausgang der letzten noch fehlenden Partie zwischen Günter Ernsberger und Florian Mirbeth ab, die hoffentlich bald nachgeholt wird. Von den 10 angetretenen Spieler*innen trat nur ein Spieler zurück. Alle anderen hielten auch hier trotz der langen Turnierdauer durch.

Die beiden Turniere haben gezeigt, dass die Schachabteilung jetzt wieder so viele aktive Spieler und Spielerinnen hat, dass es bei internen Vereinsturnieren zu spannenden Begegnungen kommt.

Jahresbericht der Schachabteilung

Nachdem die vorhergehende Saison wegen Corona-Beschränkungen abgesagt worden war, stieg die Spannung für die neue Saison 21/22. Zum ersten Mal kamen jetzt auch die Neuzugänge aus Laaber zum Einsatz – der Parsberger Kader so stark wie lange nicht. Entsprechend furios war der Saisonauftakt der ersten Mannschaft in der Bezirksliga. Ein 6,5 – 1.5 Sieg in Kelheim sorgte für eine vielversprechende Ausgangssituation. Darauf folgte allerdings eine ebenso klare Niederlage gegen die Regensburger Turnerschaft. Nach zwei weiteren, jedoch sehr knapp (3,5 – 4,5) verlorenen Begegnungen, bei denen eindeutig mehr zu holen gewesen wäre, war nach vorne nicht mehr viel zu machen. Die letzten beiden Spieltage fand die Mannschaft zu ihrer Stärke zurück und gewann noch zweimal klar mit 6 – 2 und 5,5 – 2,5. Damit sicherten sich die Parsberger den 4. Platz, genau in der Tabellenmitte. Für die zweite Mannschaft in der Kreisliga II war die Saison leider kürzer als erwartet. Nachdem im Laufe der Spielzeit drei Gegner ihre Mannschaften zurückgezogen haben, schrumpfte die Liga auf 7 Teilnehmer, natürlich die vermeintlich stärkeren. Der erste Kampf gegen Tegernheim III ging auch gleich mit 0,5 – 3,5 verloren. Davon nicht entmutigt, entschieden die Parsberger die zweite Runde mit 2,5 – 1,5 für sich. Danach folgten ein Unentschieden und ein souveräner 4 – 0 Sieg. Leider wurde die Euphorie dann durch die 1 – 3 Niederlage in Dietfurt wieder gedämpft. Die letzte Runde musste leider kampflos abgegeben werden, weil die gesamte zweite Mannschaft in der ersten aushelfen musste. Tatsächlich spielten an den zwei letzten Spieltagen der ersten Mannschaft drei bzw. sogar vier Spieler mit, die ansonsten eher der Zweiten zugeordnet waren. Beide wurden gewonnen! Das zeigt, wie gut die Parsberger Schachabteilung aktuell aufgestellt ist. Die zweite Mannschaft landete am Ende auf dem sechsten Platz, punktgleich mit Platz vier und fünf, ebenfalls in der Tabellenmitte. Schluss mit durchschnittlichen Ergebnissen, hier kommt die Parsberger Jugendmannschaft! Diese wurde in der U20 Kreisliga Süd ohne Punktverlust Meister und steigt damit in die Bezirksliga auf. Tatsächlich gingen die ganze Saison über nur 4 Einzelbrettpunkte verloren. Nikita Gerber hatte auf Brett 4 leider oftmals keinen Gegner und sicherte kampflose Punkte. Von den beiden gespielten Partien gewann und verlor er jeweils eine. Auf Brett 3 gewann Tizian Wittl jede einzelne seiner Spiele, 6 aus 6 Punkte. Respekt! Genauso hervorragend punktete Lena Bayerl auf Brett 2, verlor nur eine Partie und gewann die anderen fünf. Ihr Bruder Jonas Bayerl hatte auf Brett 1 mit Abstand die stärksten Gegner, holte dort aber auch mit drei Siegen, zwei Unentschieden und einer Niederlage, 4 aus 6 Punkte. Insgesamt eine gigantische Saison – Höchste Zeit für neue Herausforderungen in der Bezirksliga! Die Teilnahme am 4er-Pokal verlief diese Saison alles andere als erwartet. Nach dem Freilos in der ersten Runde musste die zweite aus verschiedenen Gründen, mal von Parsberger Seite, mal seitens des Gegners, immer wieder verschoben werden. Weil auch die Ligaspieltage durch Verschiebungen sehr nah beieinander lagen, fand sich am Ende tatsächlich kein passender Termin mehr. Angesichts der möglichen nächsten Runde, die ebenfalls personell schwierig geworden wäre, überließ Parsberg der Damenmannschaft von Bavaria den Vortritt. Nach langer Zeit ohne, bzw. mit nur vereinzelten sehr zähen internen Turnieren, wurden in der vergangenen Saison sogar gleich zwei parallel durchgeführt. Ein Schnellschachturnier und die Vereinsmeisterschaft mit traditionell längerer Bedenkzeit. Mit 9 bzw. 10 Teilnehmern wurden beide Turniere sehr gut angenommen. Anders als in den Vorjahren wurden dieses Mal feste Termine für die Partien angesetzt und so konnten beide Wettbewerbe relativ planmäßig durchgezogen werden. Aktuell stehen insgesamt nur noch drei Partien aus. Zusätzlich nahmen einige Parsberger auch wieder an Turnieren des Schachverbands Oberpfalz teil, sowie an bayerischen Meisterschaften und verschiedenen offenen Turnieren in der Umgebung. Am eifrigsten waren dabei, wie auch schon die Jahre zuvor, die Jugendlichen, Tizian Wittl und die drei Geschwister Jonas, Lena und Veronika Bayerl. Insbesondere bei den Turnieren in der Oberpfalz waren hervorragende Ergebnisse dabei. Bei der Einzelmeisterschaft erspielten sich Jonas und Tizian den 2. bzw. 4. Platz in der Gruppe M4. Auf der Oberpfälzer Jugendblitzmeisterschaft wurde Jonas Dritter in der U16, während Tizian und Lena in ihren Altersgruppen U12 bzw. U14w alle hinter sich ließen und Platz 1 belegten. Noch mehr Pokale gab es für Tizian für den 2. Platz im DWZ-Pokalturnier in Ingolstadt und für die Auszeichnung als bester Jugendlicher in der Heimatfestturnierserie der Schachvereine im Landkreis Cham.

Saisonende: Parsberg I besiegt Bavaria IV deutlich

Am letzten Spieltag der Saison besiegte die erste Mannschaft die Gäste aus Regensburg deutlich mit 5,5 zu 2,5. Damit beendet Parsberg I die Saison in der Bezirksliga auf dem 4. Platz von 7 Mannschaften. Parsberg II wird in der Kreisliga 2 Sechster von zehn Mannschaften.

„Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals in kurzer Hose zu einem Mannschaftskampf gefahren zu sein“, begrüßte Florian Mirbeth seine Mannschaftskollegen. Bedingt durch die Coronapause im Winter haben sich die letzten Spieltage ungewöhnlich spät in den Sommer verschoben. Da viele Spieler wohl deswegen andere Verpflichtungen hatten, gestaltete sich die Aufstellung ungewöhnlich schwierig. Drei Stammspieler der zweiten Mannschaften mussten aushelfen, um alle acht Bretter besetzen zu können.

Aber auch die Regensburger hatten Schwierigkeiten. Sie traten nur zu siebt an. Marie-Theres Neumeier gewann auf Brett 8 kampflos ohne Gegner. Die restlichen Partien entwickelten sich alle zunächst sehr ausgeglichen.

Stefan Bayerl erreichte mit den schwarzen Figuren relativ schnell eine ruhige und ausgeglichene Stellung. Nach einigen Abtäuschen einigte er sich mit seinem Gegner auf ein frühes Remis.

Ebenfalls mit Schwarz erzielte Ferdinand Walter sogar einen kleinen Eröffnungsvorteil. Nach einem Bauernvorstoß öffnete sich die Stellung, wobei der gegnerische König in der Mitte gefangen blieb und schließlich Matt gesetzt wurde.

Für Thomas Koch verlief die Eröffnung weniger gut. Allerdings unterlief seinem Gegner ein schwerer Fehler. Mit Turm gegen Läufer in einer Stellung ohne größere Probleme verwandelte Thomas den Materialvorteil souverän zur 3,5 – 0,5 Führung.

Florian Mirbeth fand in seiner bis dahin ausgeglichenen Partie eine starke Kombination, mit der er zwei Bauern gewann. Wegen der ungleichfarbigen Läufer war das resultierende Endspiel zwar nicht trivial, aber Florian konnte es dennoch in einen Sieg verwandeln.

Bei seinem Saisondebüt hatte Michael Walter mit einem leichten Raumnachteil zu kämpfen. Er hielt jedoch gut dagegen und konnte am Ende sogar einen Bauern gewinnen. Dafür mussten seine Figuren aber sehr passive Positionen einnehmen, sodass der Mehrbauer nur für ein Unentschieden reichte.

Pechvogel des Tages war Christoph Knab. Sein Gegner bedrohte ihn mit einer unkorrekten Gabel. Leider übersah Christoph die richtige Fortsetzung für seine weißen Steine und verlor einen Bauern. Diesen Vorteil nutzte sein Gegner konsequent, eroberte noch einen weiteren Bauern, so dass Christoph nur noch die Aufgabe blieb.

Michael Held gelang es im Mittelspiel einen Bauern zu erobern. Leider genügte in seiner Stellung dieser nicht zu einem Sieg, weshalb er das Remisangebot seines Gegenspielers annahm.

Somit endet der letzte Spieltag mit einem schönen 5,5, zu 2,5 für Parsberg I. Nachdem Parsberg I viele Jahre gegen den Abstieg kämpfte, endet diese Saison für uns genau in der Mitte der Liga auf Platz 4. Dies ist sicherlich der Verstärkung aus Laaber geschuldet. Da wir einige Spiele knapp verloren haben können wir frohen Mutes in die kommende Saison ab Herbst gehen.

Da Parsberg II für das letzte Saisonspiel, das keine Auswirkungen mehr auf die Tabelle hat, nicht mehr genügend Spieler hat, geben wir dieses kampflos verloren. In der Kreisliga 2 wurden Coronabedingt nur die Hälfte der angesetzten Spiele auch wirklich durchgeführt. Parsberg II zählte hier zu den zuverlässigsten Teams mit den meisten Spielantritten. Die Saison endet auf dem 6. Platz von zehn zunächst gemeldeten Mannschaften.

 

 

Siegesserie gerissen – Parsberg II unterliegt Dietfurt I

Leider riss die Siegesserie der Schachabteilung des TV Parsberg. Die zweite Mannschaft musste sich der ersten Mannschaft aus Dietfurt 3 zu 1 geschlagen geben.

Da die Dietfurter mit einer starken Aufstellung und einem Teamschnitt von über 200 DWZ Punkten mehr antraten war von Anfang an klar, dass es für die Parsberger nicht leicht werden würde. Günter Hirmer trat bei seinem ersten Einsatz für die zweite Mannschaft am Spitzenbrett an. Da weder er noch sein Gegner Fehler machten war die Stellung stets sehr ausgeglichen. Auch der Abtausch einiger Figuren brachte keine Vorteile für eine Seite. Deswegen nahm Günter nach 2 Stunden Spielzeit das angebotene Remis des Dietfurters an. Gerhard Goletz auf Brett 4 hatte den stärksten Spieler des TSV Dietfurt als Gegner. Im 12. Zug übersah Gerhard eine Gabel und verlor so die Qualität. Er kämpfte tapfer weiter und hoffte auf einen Mattangriff, aber sein Gegenspieler hatte stets den Überblick und baute seinen Vorteil konsequent aus. Nach 2 ½ Stunden Spielzeit sah Gerhard für sich keine Möglichkeit mehr und gab auf. Auch Marie-Theres Neumeier hatte nicht den besten Tag erwischt. Am Ende der Eröffnung übersah sie, dass eine ihrer Leichtfiguren nicht gedeckt war. Ihr Gegenspieler spielte daraufhin äußerst vorsichtig und defensiv weiter, da er wusste, dass die Mehrfigur langfristig den Sieg bedeuten sollte. Er ließ Marie keine Chance auf einen richtigen Angriff, tauschte geschickt ab, bis die Partie in ein für ihn gewonnenes Endspiel geendet war. Michael Held kämpfte auf Brett 2 gegen einen um 100 DWZ Punkte besseren Dietfurter. Die gespielte französische Abtausch Variante endet häufig Remis. So entwickelte sich auch dieses Spiel sehr ausgeglichen. Michael Held zog aber leider einen weit vorgedrungenen Läufer nicht rechtzeitig zurück, so dass diesen der Dietfurter gewann. Dann erwies er sich aber als zu gierig und schlug einen Bauern, wodurch Michael Held durch Dauerschach ein Remis erzwingen konnte. Parsberg II steht aktuell auf Platz 6 der Tabelle. Bei einem Sieg am letzten Spieltag der Saison könnten sie bis auf Platz 3 vorrücken, haben es aber mit den bisher ungeschlagenen Riedenburger zu tun.

Parsberg I besiegt SF Tegernheim

Auch für die erste Mannschaft verlief der Spieltag äußerst erfolgreich. Die Parsberger besiegten die Schachfreunde aus Tegernheim deutlich mit 6 zu 2.

Im Vorfeld hatten beide Mannschaften mit Besetzungsproblemen zu kämpfen. Allerdings konnten die Parsberger diese etwas besser lösen. Da die Tegernheimer das Brett 8 nicht besetzen konnten, gewann Gerhard Goletz kampflos. Die restlichen Partien versprachen sehr spannend zu werden, da alle Spieler ungefähr die gleiche Spielstärke aufwiesen.

Peter Baur spielte mit Schwarz. Sein Gegner berechnete einen Angriff falsch und opferte eine Figur. Da Peter den Angriff abwehren konnte, war dies die Entscheidung und Peter brachte den Vorteil sicher zum 2:0 für Parsberg.

Die Stellung von Thomas Koch war leicht besser, als er eine komplizierte Abwicklung nicht ganz bis zum Ende durchrechnete. Anstatt eines Figurengewinns brachte der Abtausch leider nur ein sehr ausgeglichenes Endspiel hervor, das sogleich in einem Unentschieden endete.

Dass die drei Ersatzspieler aus der zweiten Mannschaft auch in der ersten punkten können, bewies Albert Scheuerer. Er hatte mit einer schönen Kombination einen Bauern gewonnen. Im Endspiel gelang es ihm dann zwei weitere Bauern zu gewinnen, so dass es schließlich 3,5 zu 0,5 für Parsberg stand.

Bei Martin Pfisterer gab es das Kuriosum, dass ein illegaler Zug gemacht wurde und die Partie kurz unterbrochen werden musste. So ergab sich einer der seltenen Schiedsrichtereinsätze beim Schach. Nach kurzer fairer Diskussion wurde die Partie regelgerecht beendet. Martin war in eine Fesselung geraten, aus der er sich nicht befreien konnte und die letztendlich spielentscheidend war.

Am Spitzenbrett kämpfte wie gewohnt Ferdinand Walter für Parsberg. In einer geschlossenen Stellung konnte er sich einen Vorteil erarbeiten, den er dazu nutzte, durch einen großen Abtausch in ein klar besseres Endspiel überzuleiten. Begünstigt durch einige Fehler seines Gegners in Zeitnot konnte er dieses dann relativ schnell gewinnen.

Auf Brett 6 war es Stefan Bayerl gelungen aus einer besseren Stellung einen Figurengewinn herauszuspielen. Leider wickelte er das Endspiel unglücklich ab, so dass sich sein Gegner in ein Remis retten konnte.

Die längste Partie des Tages spielte Martin Engl auf Brett 4. Erst nach über 4,5 Stunden gab sein Gegner auf. Martin hatte sich einen so gewaltigen Vorteil erspielt, dass er selbst nach einem Aussetzer und Damenverlust, noch besser stand. Am Ende verhalft ihm eine schöne Kombination zu einem Endspiel mit einem Läufer mehr, das zwar noch etwas dauerte, aber schließlich sicher zum 6:2 Endstand verwandelt werden konnte.

In der Tabelle steht Parsberg damit genau in der Mitte, nämlich auf dem 4. Platz von 7 Mannschaften. Vor dem letzten Spieltag ist dies ein deutliches Zeichen, dass sich die erste Mannschaft gerade durch die personelle Verstärkung aus Laaber gut in der Bezirksliga halten kann.      

Parsberg II siegt souverän gegen Kelheim V

Am achten Spieltag gelang der zweiten Mannschaft ein souveräner Sieg gegen die angereisten Kelheimer. Auf allen vier Brettern stand schließlich der Punkt für Parsberg. Die Kelheimer traten arg ersatzgeschwächt auf. So spielte auf Brett 1 der auf dem 11. Platz der Liste gesetzte Spieler und auf Brett 4 die Nummer 39. Bereits nach 50 Minuten konnte Gerhard Goletz den ersten Punkt für Parsberg verbuchen. Seine Gegnerin machte viele kleine Fehler, die Gerhard konsequent ausnutzte. Zug für Zug verbesserte sich seine Stellung. Einem mächtigen Angriff zum Schluss musste sich die Kelheimerin schließlich geschlagen geben. Bereits zu diesem Zeitpunkt standen die anderen drei Bretter ausgeglichen oder besser. Nach weiteren 40 Minuten sorgte Marie-Theres Neumeier für das 2:0. Marie wollte eigentlich einen viel versprechenden Angriff auf der g-Linie starten, als sich ihr die Gelegenheit bot durch eine Springergabel die Dame zu erobern. Als sie durch eine zweite Gabel auch noch einen Turm erobern konnte war die Partie endgültig entschieden. Marie brachte diesen Vorteil sicher zum zweiten Punkt für Parsberg. Auf Brett 3 war es Jonas Bayerl ebenfalls durch eine Springergabel gelungen, eine Figur zu erobern. Sein Gegner leistete tapfer Widerstand, aber Jonas behielt den Materialvorteil bis zum Endspiel. Als nur noch wenige Bauern auf dem Brett standen war der gewonnene Läufer von Jonas die entscheidende Figur. Die längste Partie des Tages spielte Michael Held am Spitzenbrett. Am Ende der Eröffnung konnte er einen Bauern gewinnen, musste dafür aber einen Gegenangriff in Kauf nehmen. Es zog sich lange hin, bis dieser abgewehrt war und Michael den Gegner angreifen konnte. Bei diesem gelang es ihm schließlich zwei weitere Bauern zu gewinnen, womit das Endspiel entschieden war. Insgesamt hatten wir uns bereits im Vorfeld Hoffnung auf einen Mannschaftssieg gemacht, dass dieser aber so deutlich ausfiel, war die angenehme Überraschung dieses Spieltags für uns.

Schachabteilung bei der Vereinsmeile

Der verkaufsoffene Sonntag wurde durch eine Vereinsmeile bereichert. Am Stand des TV Parsberg beteiligte sich die Schachabteilung. Interessierte wurden über das Abteilungsleben informiert oder zu einer Partie Schach eingeladen.

Erste Mannschaft gegen Post/Süd

Erstmals spielte die Schachabteilung in der Mittelschule gegen die stark aufgestellten Regensburger von Post Süd. Der Kampf endete mit einer knappen Niederlage.

Da es wegen der Corona-Teststation, die sonntags immer im TV-Heim öffnet, zu Terminüberschneidungen mit den Mannschaftskämpfen kommt, spielte die erste Mannschaft diesmal im Mehrzweckraum der Mittelschule Parsberg. Dank der Erlaubnis durch Bürgermeister und Schulleitung sowie der Unterstützung durch den Hausmeister wurden die Partien unter perfekten Schachvoraussetzungen und absoluter Ruhe gestartet.

Da die Regensburger an fünf Brettern mit einer höheren Wertungszahl antraten, war klar, dass vor den Parsbergern eine schwierige Aufgabe lag.

Bereits nach nur etwas über einer halben Stunde einigten sich Thomas Koch und sein Gegner nach der beendeten Eröffnung auf Remis. Thomas fühlte sich nicht in Form und sein Gegner war extra aus Starnberg angereist, weswegen beide mit dem Remis zufrieden waren.

Christoph Knab war etwas erstaunt, als sein Gegner seine einzige entwickelte Leichtfigur gegen einen Springer tauschte, der noch unberührt auf der Grundlinie stand. Der daraus resultierende Entwicklungsvorsprung war allerdings nicht so entscheidend, weswegen Christoph das angebotene Remis annahm.

Nach eine sehr ruhigen Eröffnung verlor Martin Pfisterer zwar zunächst einen Bauern. Dafür war ein Bauer seines Gegners aber weit vorgerückt und nur schwer zu verteidigen. Als Martin ihn schließlich eroberte, war die Stellung wieder ausgeglichen und die beiden einigten sich auf Unentschieden.

Günter Ehrensberger war mit der Sizilianischen Verteidigung konfrontiert. Da weder sein Gegner noch er einen größeren Fehler machten, teilten sich auch in dieser Partie die zwei die Punkte.

Peter Baurs Partie verlief in einer seltenen Variante lange nach der Theorie. Nach der Eröffnung tauschte er leider so ab, dass sein Gegner ein starkes Läuferpaar erhielt, während Peter mit Läufer und Springer weiter kämpfte. Unter Zeitnot gelangen ihm nicht mehr die richtigen Verteidigungszüge, so dass er die Partie schließlich aufgeben musste.

Florian Mirbeths Gegner entschärfte die eigentlich aggressive Eröffnung. Es gab zwar immer wieder Verwicklungen, aber schließlich endete das Spiel in einem ausgeglichenen Endspiel.

Leichte Schwierigkeiten in der Eröffnung hatte Günter Hirmer. Im Mittelspiel kämpfte er sich jedoch zurück und konnte seinen Gegenspieler sogar unter Druck setzen. Einen möglichen Gewinnzug wurde von ihm leider übersehen. Stattdessen wickelte er durch einen großen Abtausch in ein Remis ab.

Am Spitzenbrett stand Ferdinand Walter sehr lange besser als sein Gegner. Seine Partie endete in einem Endspiel mit drei Bauern gegen einen Springer. Diese eigentlich gewonnen Konstellation wickelte Ferdinand leider falsch ab, so dass sein Gegner sich in ein Remis retten konnte.

Gegen die starken Regensburger von Post Süd mussten sich die Erste von Parsberg somit unerwartet knapp geschlagen geben. Nach 5 von 7 Runden steht Parsberg auf dem 5. Tabellenplatz.

Erste Mannschaft unterliegt der Regensburger Turnerschaft

Auch in der Bezirksliga wurde nach der Corona-Pause wieder die unterbrochene Meisterschaft fortgesetzt. Die erste Mannschaft musste sich der Regensburger Turnerschaft geschlagen geben.

Dass es für die erste Mannschaft nicht leicht werden würde, war schon an der Aufstellung ersichtlich. Während die Regensburger fast mit Bestbesetzung antraten plagte Parsberg Personalnot. Die Turnerschaft war so auf jedem Brett besser besetzt, teilweise um 400 DWZ-Punkte.

Wegen der Personalnot kam Michael Held von der zweiten Mannschaft zu seinem ersten Einsatz in der Ersten. Leider geriet er gleich zu Anfang in eine Eröffnungsfalle und verlor nach einer halben Stunde einen Bauern, die Rochade und hatte die schlechtere Stellung. Als erstes musste jedoch Thomas Koch die Segel streichen. Er hatte sich mit Schwarz eine aussichtsreiche Position erspielt. Leider unterliefen ihm dann zwei Fehler und musste seine Dame für einen Turm hergeben, was mit dem Partieverlust gleichzusetzen war.

Günter Ehrensberger auf Brett 4 hatte sich eine ausgeglichene Stellung erspielt, bei der er im Endspiel mit einem Springer gegen einen Läufer kämpfte, wobei beide Spieler noch ihre Türme hatten. Leider übersah er mit seinem Springer einen chancenreichen Zug. Deshalb konnte sein Gegner die Türme auf der siebten Reihe verdoppeln. Weil das Matt unausweichlich war, blieb Günter nur noch die Aufgabe.

Da die Parsberger zu diesem Zeitpunkt auf den übrigen sechs Bretter maximal ausgeglichen standen bot Guenter Hirmer seinem Gegner Remis an. Günter hatte zwar einen Mehrbauern, aber eine äußerst komplizierte Stellung, in welcher der Mehrbauer keinen wirklichen Vorteil bot.     
Dass es uns an Turnierpraxis mit langer Bedenkzeit fehlt, merkte man daran, dass gleich drei Parsberger in Zeitnot gerieten. Peter Bauer hatte für 18 Züge nur noch 4 Minuten Bedenkzeit. Deswegen verlor er auch durch Zeitüberschreitung, wobei sein Endspiel verloren war, da der König seines Gegners in seine Stellung eindringen konnte.

Florian Mirbeth stand gegen seinen um 100 Punkte besseren Gegner sehr ausgeglichen. Leider unterschätzte er dann den Königsangriff seines Gegners. Dieser konnte in die Stellung des rochierten Königs eindringen. Gehandikapt durch Zeitnot fand Florian keine Verteidigung mehr.
Stefan Bayerl auf Brett 7 hatte es mit einem um 400 Punkte besseren Gegner zu tun. Auch ihm war es lange gelungen die Stellung ausgeglichen zu halten. Zeitweise stand er sogar klar besser. Aber dafür musste Stefan viel Zeit verbrauchen und unter ärgster Zeitnot unterlief ihm ein spielentscheidender Fehler.

Somit war der Mannschaftskampf verloren. Dank der Passivität seines Gegners hatte sich Michael Held in die Partie zurückgekämpft. Dieser konnte, obwohl um 200 Punkte besser bewertet, seinen Freibauern nicht ausnutzen und willigte deswegen dem angebotenem Remis zu.

Zu einem echten Schachkrimi entwickelte sich die Partie am Spitzenbrett. Ferdinand Walter trat dort gegen den um 300 Punkte besser bewerteten Dr. Novak an. Mit den weißen Spielfiguren nahm er ein Bauernopfer an, stand dafür aber sehr unter Druck. Allerdings hatten beide Gegner für die letzten 16 Züge nur noch knapp 4 Minuten Zeit. Immer wieder dachten beide bis kurz vor der Zeitüberschreitung nach. Es gelang aber beiden die aufgestellten Drohungen zu verteidigen und die Zeitkontrolle zu meistern. Nachdem diese Hürde genommen war, hatte Ferdinand zwar noch seinen Mehrbauern, aber ein Endspiel mit ungleichen Läufern. Deswegen einigten sich die beiden auf Remis.

Parsberg II spielt Remis gegen Tegernheim IV

Nach nur zwei Mannschaftskämpfen musste die Meisterschaft in der Kreisliga 2 Süd für drei Monate unterbrochen werden. Am Sonntag (6.3.22) konnte die Liga endlich fortgesetzt werden. Dies gleich mit dem 6. Spieltag, da die ausgefallen Spieltage am Ende der ursprünglichen Saison nachgeholt werden. Die zweite Mannschaft des TVP gelang nach langem und hartem Kampf ein Unentschieden gegen die Tegernheimer Gäste. Die jeweiligen Kontrahenten waren bezüglich der Spielstärke relativ gleich, womit der Ausgang des Mannschaftskampfes nicht absehbar war. So entwickelten sich alle Partien ziemlich ausgeglichen mit leichten Vorteilen für die Parsberger. Auch Jonas Bayerl konnte sich als jüngster Spieler beider Mannschaften bei seinem Debüt in der zweiten Mannschaft in dieser Saison leichte Vorteile erarbeiten. Nach zwei Stunden konzentrierten Spielens unterlief ihm leider eine Unaufmerksamkeit mit fatalen Folgen. Er übersah ein Matt, wodurch die Tegernheimer in Führung gingen. Am Brett zwei eröffnete Marie-Theres Neumaier mit dem Londoner System. Auch sie erspielte sich zunächst positionelle Vorteile und dann sogar einen Freibauern. Im Endspiel hieß es dann zwei Springer gegen einen Läufer, einen Springer und diesen Freibauern von Marie. Leider entdeckte sie keinen Gewinnweg und nahm deswegen nach drei Stunden Spielzeit das Remis-Angebot ihres Gegners an. In der anschließenden Analyse zeigte sich, dass sie die Partie sogar gewinnen hätte können. Auch Michael Held am Spitzenbrett widerfuhr dieses Schicksal. In der französischen Abtauschvariante entwickelten sich beide Parteien relativ gleich. Einen Angriff konnte Michael gut abwehren. Bei einem Gegenangriff kam es zu einer verzwickten Abtauschkombination. Hier wählte Michael einen sicheren Weg, hätte aber bei einem anderen gewählten Verlauf eine Figur gewinnen können. So endete auch diese Partie unentschieden und der Kampf wurde auf Brett 3 entschieden. Gerhard Goletz kämpfte hier gegen die fast 100 Punkte besser bewertete Birgit Hiltl-Salhofer. Aber auch hier hatte Gerhard sich die bessere Figurenstellung erspielt, wobei er dafür auf die Rocharde verzichten musste. Dafür konnte er einen sehr starken Angriff auf den rochierten König seiner Gegnerin starten. Leider kostete ihm dieser sehr viel Bedenkzeit, so dass er für die letzten Züge nur noch wenige Minuten zum Nachdenken hatte. Genau beim 40. Zug mit der Zeitkontrolle machte seiner Gegnerin einen Fehler und Gerhard hatte mit Matt den zweiten Mannschaftspunkt in seiner Karriere für den TVP erobert. Somit stand es insgesamt unentschieden. Alle Beteiligten fanden dieses Ergebnis nach dem langen Kampf als absolut gerecht.

[21.11.2021] Erster Saisonsieg für Parsberg II

Der zweiten Mannschaft des TV Parsberg gelang in der zweiten Runde der Kreisklasse 2 Süd gegen Bavaria VII in Regensburg der erste Saisonsieg mit 1,5 zu 2,5 Punkten.

In der zweiten Runde der Kreisklasse 2 Süd musste die zweite Mannschaft in Regensburg antreten. Dort wurde die Hygienevorschriften streng überwacht. So durften nur Spieler mit 2G-Nachweis antreten. Außerdem galt eine Maskenpflicht. Nur sitzend am eigenen Brett durfte die Spieler die Maske absetzen.

Die vier Spiele entwickelten sich sehr ausgeglichen und lange Zeit war auf keinem der Bretter ein deutlicher Vorteil zu sehen. Mannschaftsführer Michael Held hatte sich leichte positionelle Vorteile erkämpft, übersah dann aber ein Schach bei einem Figurenabtausch. So erhielt sein Gegner zu Beginn des Endspiels zwei zentrale Freibauern, die der Regensburger zu einer Dame umwandeln konnte.

Albert Scheuerer verteidigte mit schwarz die Angriffe seines Gegners und konnte einen drohenden Figurenverlust sogar in einen Figurengewinn drehen. Leider musste er dazu seine Königsstellung öffnen. Anschließend hatte er einen Mattangriff, den sein Gegenüber jedoch durch ein Dauerschach in ein Unentschieden abmildern konnte.

Nach drei Stunden Spielzeit stand die Partie auf dem Spitzenbrett ausgeglichen. Allerdings plagte beide Spieler arge Zeitnot. In dieser übersah erst Stefan Bayerl eine Gabel, so dass er die Qualität verlor. Aber dann konnte er seinen Gegner wiederum mit einer Gabel überraschen. Während sein Gegner über die beste Fortsetzung nachdachte fiel seine Zeit und der Punkt ging an Parsberg.

Die längste Partie des Tages spielte Marie-Theres Neumeier auf Brett 4. Selbst als alle Partien des parallel laufenden Wettkampfes von Bavaria VI mit acht Brettern beendet waren kämpfte sie noch. Ihr war es gelungen zwei Bauern zu gewinnen, befand sich dann aber in einem Turmendspiel, bei dem sich ihr Gegner zäh verteidigte. Marie-Theres baute aber ihren Vorteil konsequent aus und konnte ihren Gegner schließlich mit einer umgewandelten Dame Matt setzen.

Somit gewann Parsberg II diese Runde mit 1,5 zu 2,5. In der Tabelle kletterte die Mannschaft deswegen von Platz 8 auf Platz 6.


[31.10.2021] Schachabteilung des TV Parsberg startet in die Saison 2021/22

Dank zahlreicher neuer Mitglieder ist die Schachabteilung des TV Parsberg mit der ersten Mannschaft erfolgreich in die Saison 2021/22 gestartet. Die zweite Mannschaft erlitt zum Auftakt leider eine Niederlage.

Viele Vereine leiden nach der langen Pause durch den Lockdown unter Mitgliederschwund. Die Schachabteilung des TV Parsberg geht hingegen aus Corona mit personeller Verstärkung hervor, da viele Schachspieler des aufgelösten Schachklub Laaber jetzt in Parsberg ihre neue schachliche Heimat gefunden haben.

Bereits am 24.10.21 spielte die erste Mannschaft in Kelheim. Hier wurde die Aufstellung gleich durch drei Spieler aus Laaber verstärkt. Somit trat Parsberg fast mit Bestbesetzung an, während die Kelheimer große Besetzungsprobleme hatten und zahlreiche Ersatzspieler zu dem Wettkampf erschienen. Somit saß jedem Parsberger ein von der Wertungszahl her schwächerer Gegner gegenüber und dem entsprechend erfolgreich verlief der Spieltag. Der Sieg war zu keiner Zeit wirklich gefährdet. Florian Mirbeth spielte die slawische Abtauschvariante. In einer relativ ereignislosen Partie geriet er kurzzeitig leicht in Nachteil. Nach einem großen Abtausch war die Stellung aber wieder ausgeglichen und die Partie endete Remis. Ferdinand Walter spielte ebenfalls eine wenig ambitionierte Eröffnung. Nach und nach manövrierte er sich in Probleme und verlor nach ein paar groben Fehlern die Partie. Das war allerdings leicht zu verschmerzen, weil die übrigen sechs Parsberger ihre Partien gewinnen konnten. Thomas Koch spielte seinen Gegner standesgemäß an die Wand. In einer überlegenen Stellung erhöhte er den Druck immer weiter, bis die gegnerische Verteidigung schließlich komplett auseinanderbrach. Ebenfalls mit großem Eröffnungsvorteil suchte Peter Baur, wie man ihn kennt, direkt die taktischen Verwicklungen – mit Erfolg: Sein Gegner übersah einen Abzug, was ihn die Dame kostete. Im Gegensatz dazu begann Günter Ehrensbergers Partie zunächst ruhig. Allerdings entfaltete sich dann ein mächtiger Königsangriff, der im 32. Zug zum Erfolg und zum Matt führte. Günter Hirmer brachte seinen jungen Gegner schon früh in große Schwierigkeiten. Dessen Bedenkzeit wurde immer knapper und war im 19. Zug komplett aufgebraucht. Sieg auf Zeit, obwohl auch die Stellung schon klar gewonnen war. Nach ein paar wilden Zügen in der Eröffnung mit Fehlern auf beiden Seiten stand Christoph Knab in seiner Partie mit einem Läufer mehr da. Der Rest war reine Formsache. Die längste Partie des Tages spielte Martin Pfisterer. Er erarbeitete sich einen kleinen Vorteil, konnte in die gegnerische Königsstellung eindringen und gewann schließlich die Qualität. Er musste noch ein paar kleinerer Probleme lösen, bis das Endspiel schließlich einfach zu gewinnen war. Mit einem Gesamtergebnis von 6,5 zu 1,5 war das ein gelungener Saisonauftakt für die erste Mannschaft.

Die zweite Mannschaft spielte an Halloween und erlebte leider einen schaurigen Tag. Stefan Bayerl war mit einem modernen Skandinavier konfrontiert. Nachdem er die Eröffnung gut überstanden hatte verschachtelte sich die Stellung mit wenigen Gelegenheiten für beide Seite. Da zu diesem Zeitpunkt auch die anderen Partien noch ausgeglichen waren einigte er sich mit seinem Gegner auf Remis. Michael Held probierte das Evans Gambit als neue Eröffnung. Zunächst konnte er seinen Gegner damit unter Druck setzten, der sich aber zäh verteidigte. Nach einer übersehen Fesselung und der deswegen verlorenen Qualität wendete sich jedoch das Blatt. Sein Gegner baute den Vorteil konsequent aus. Kurz vor der Umwandlung eines Bauern gab Michael Held schließlich auf. Manfred Mirwald aus Laaber spielte die Caro Kann Eröffnung mit schwarz. Sehr lange war seine Partie ausgeglichen. Gegen Ende des Mittelspiels übersah er leider einen Königsangriff. Dieser führte überraschend bis zu einem unausweichlichen Matt. Gerhard Goletz auf Brett 4 eroberte erst die Qualität und dann sogar eine Figur. Erst im Endspiel unterliefen ihm zwei entscheidende Fehler. Erst lies er seine Mehrfigur stehen und tauschte dann so unglücklich ab, dass sein Gegner plötzlich einen Läufer mehr hatte. Da neben den Königen ansonsten nur noch zwei Bauern auf dem Brett waren bedeutete dies nach wenigen weiteren Zügen den Sieg für seinen Gegner. Somit unterlag die zweite Mannschaft deutlich 3,5 zu 0,5.

Schön war aber, dass viele Parsberger Spieler, die nur zu den Mannschaftsspielen kommen, jetzt endlich wieder aktiv für den TV Parsberg kämpfen konnten.